Sie sind hier: Projekte/Aktionen
Zurück zu: Startseite
Weiter zu:
Kopfbäume
Amphibienschutzzaun
Obstwiesen
Gagel
Allgemein:
So finden Sie uns
Links
Sitemap
Impressum
Der Kopfbaum – vielen bekannt als Korbweide
Nur in wenigen Naturräumen der Bundesrepublik Deutschland finden sich heute noch kopfbaumreiche Grünlandgebiete. Die früher in Westfalen und Rheinland weit verbreitete Landschaft veränderte in den letzten Jahren, bedingt durch grundlegende Umstrukturierungen in der Landwirtschaft, Überbauungen und andere Nutzungen zunehmend ihr Gesicht.
Mehr
Abbildung: Kopfbäume - bereichern unsere Landschaft
Seit Mitte der 80er Jahre baut der NABU in jedem Frühjahr im Bereich der Franzosenstr./Hühnenbergstr. einen Schutzzaun. Dieser Schutzzaun verhindert, daß die Tiere bei ihrer Wanderung die Straße überqueren müssen und dabei überfahren werden. Die eingesammelten Amphibien werden dann direkt in das nahegelegene Laichgewässer gebracht. So können in jedem Jahr bis zu 1.300 Erdkröten und Grasfrösche gerettet werden.
Für den Bau des Zaunes und die tägliche Kontrolle benötigt der NABU immer tatkräftige Mithilfe. Wer Interesse hat, mitzuarbeiten oder einfach unter fachkundiger Führung Amphibien kennenzulernen, kann sich unter folgender Telefonnummer melden: Tel.: 0208 893656 (Heinz Hermann Verholte)
Mehr...
Abbildung: Amphibienfangzaun - an der Hünenbergstr.
Seit 1996 bietet der NABU Oberhausener Bürgern die Möglichkeit, ihre gesammelten Äpfel abzugeben und diese gegen verbilligten Obstsaft von hervorragender Qualität und zu einem sehr günstigen Preis einzutauschen. Ziel dieser Aktion ist es, u.a. über die Verwendung des Obstes alte Obstbäume als wichtige Lebensräume für viele Tier- und Insektenarten zu erhalten, aber auch die Nutzung von wertvollen Nahrungsmitteln aus der Region zu unterstützen. So wurden bisher in Oberhausen über 126 t Äpfel eingesammelt.
Mehr...
Abbildung: Der Apfel, - ein gesundes Nahrungsmittel
Der Gagel – im Mittelalter viel geliebt, heute auf der Roten Liste
Alte Pflanzenarten, früher als Nutz- oder Heilpflanzen sehr geschätzt, geraten zunehmend in Vergessenheit. Häufig konnten sie sich nicht den veränderten Umweltbedingungen anpassen und stehen heute auf der Roten Liste. Zu ihnen zählt auch der Gagel (Myrica gale). Dieser kleinwüchsige Strauch mit seinen gelben Harzdrüsen an 2 bis 5 cm langen Blättern ist sommergrün und riecht stark aromatisch. Im Mittelalter wurden Gagelblätter und destilliertes Gagelöl dem Bier als Würze zugesetzt. Später wurde diese Zugabe jedoch auf Grund der Giftigkeit verboten. Dennoch war Gagel als Gerbmittel, Likörgewürz oder als Mittel gegen Läuse äußerst beliebt.
Mehr...
Abbildung: Blütenstände - des Gagel
Seit 2005 findet jährlich im Haus Ripshorst ein fachübergreifender Erfahrungsaustausch mit ehrenamtlichen und amtlichen Naturschützern aus den Städten Oberhausen, Duisburg und Mülheim statt. Vorträge und Diskussionen zu Artenschutzmaßnahmen, Kartierungen, Bestandsaufnahmen, Neunachweisen und Beobachtungen bilden hierbei die Themen.
Mit jährlich wechselnden Schwerpunktthemen können immer wieder interessante Beiträge aus unserer Region den meist über 100 Teilnehmern vorgestellt werden. Anregende Diskussionen runden das vielfältige Programm ab. Die Veranstaltung wird von der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet und dem NABU Oberhausen durchgeführt.
Auf den von der Arbeitsgemeinschaft Neues Emschertal durchgeführten Familienfesten am Haus Ripshorst nimmt der NABU Oberhausen regelmäßig teil und stellt mit Themen wie eine Fotoausstellung zum Thema "Artenvielfalt am Wegesrand" oder auch eine Pflanzenbörse für naturnahe Gärten vor. Ob Moschus Malve, Steinkauz oder Blauflügelige Ödlandschrecke, viele Besucher staunen immer wieder über die Artenvielfalt rund um Haus Ripshorst.
Abbildung: Die neue NABU-Infowand -