Willkommen beim NABU Oberhausen


Für Mensch und Natur

Der NABU möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Kräuterführungen

Samstag, den 28.05.2016, 14:00 – 15:00 Uhr

 

Wildpflanzen-Exkursion vom Gasometer zum Haus Ripshorst

An diesem Wochenende findet am Haus Ripshorst der Naturgartentag mit vielen Angeboten für Erwachsene und Kinder statt. Gleichzeitig läuft die Ausstellung "Wunder der Natur" im Gasometer. Um beide Veranstaltungen sinnvoll miteinander zu verbinden, bieten die Kräuterexpertin Bernhardine Nitka und der NABU Oberhausen eine

Wildpflanzen-Exkursion vom Gasometer zum Haus Ripshorst an.

 

Kräuterführung mit Kräuterpädagogin Bernhardine Nitka

Veranstalter: NABU Oberhausen

Treffpunkt: Kassenhäuschen des Gasometer Oberhausen, Arenastraße 11, 46047 Oberhausen

Teilnahmegebühr: keine

 

 

Freitag, den 03.06.2016, 16:00 – 18:00 Uhr

 

Olgas Kraut: Essbare Wildkräuter entdecken im OLGA Park

Bei einem Spaziergang durch das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau erkunden wir, welche heimischen Wildpflanzen sich dort angesiedelt haben und welche wir in der Küche nutzen können, um daraus schmackhafte Gerichte zuzubereiten.

 

Kräuterführung mit Kräuterpädagogin Bernhardine Nitka

Veranstalter: NABU Oberhausen

Treffpunkt: Oberhausen, Olga Park, Eingang Torhaus, Vestische Straße 45

Teilnahmegebühr: 5 €, incl. kleiner Kostproben

Anmeldung bis zum 31.05.2016 erwünscht! B. Nitka Tel. 0208 / 86 77 49

 

Freitag, den 17.06.2015, 10:00 – 11:00 Uhr

Wildpflanzen-Exkursion vom Haus Ripshorst zum Gasometer

Bei einem Spaziergang vom Haus Ripshorst zum Gasometer erkunden wir, welche heimischen Wildpflanzen sich dort angesiedelt haben und welche wir in der Küche nutzen können, um daraus schmackhafte Gerichte zuzubereiten.

 

Kräuterführung mit Kräuterpädagogin Bernhardine Nitka

Veranstalter: NABU Oberhausen

Treffpunkt: Haus Ripshorst, Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen

Teilnahmegebühr: 5 €, incl. kleiner Kostproben

Anmeldung bis zum 13.06.2016 erwünscht! B. Nitka Tel. 0208 / 86 77 49 


Wildbienenexkursion

21.05.2016 - Bei schönem aber windgeprägten Wetter fand am Samstag eine Bienenexkursion am Haus Ripshorst statt. Teilnehmer aller Altersgruppen lauschten dem Vortrag von Linda Trein, den Sie während der Begehung des Geländes rund um das Haus Ripshorst hielt. Dabei wurden die gesichteten Bienen mit einem Kescher gefangen und anschließend in einem Sichtglas gezeigt und bestimmt. Aus der Erfahrung heraus befand Linda Trein die Arten- und Individuenzahl als gering im Vergleich zu den Jahren zuvor. Ob das mit dem allgemein starken  Insektenrückgang zu tun hat, oder aber eher andere Ursachen hat, darüber ließ sich nur spekulieren. Dennoch konnten Furchenbienen bei der Anlage ihrer Brutstätten mitten im Kräutergarten gut beobachtet werden. Die zum Teil nur wenige Millimeter großen Tiere besitzen einen “Mittelscheitel“ in der Behaarung auf dem letzten Hinterleibssegment, dem Sie Ihren Namen verdanken. Bei dieser Wildbiene kommt es häufig vor, dass mehrere Weibchen gemeinsam ein Nest anlegen, indem sie senkrecht eine Hauptröhre anlegen, von der waagerechte Gänge abgehen, in denen die Brutzellen angelegt werden.

Des Weiteren konnten Sandbienen, Erdhummeln und auch eine Steinhummel gesichtet werden. Zu guter Letzt wurde auch noch die domestizierte, staatenbildende Honigbiene genauer erklärt, die auf dem Gelände des Haus Ripshorst durch Imker gehalten wird.

Tipps gab es auch zur richtigen Anlage von Wildbienenwänden, sowie Hinweise bei Fehlern kommerziell erworbener oder aber auch selbst gebauten Nisthilfen.

Weitere Infos zu Wildbienen finden sich sehr schön erläutert auf der Seite von Volker Fockenberg (www.wildbiene.com).


Libellensaison eröffnet

Früher Schilfjäger (Brachytron pratense) kurz nach dem Schlupf -              Foto:  C. Mollmann
Früher Schilfjäger (Brachytron pratense) kurz nach dem Schlupf - Foto: C. Mollmann

 

15.05.2016 - Die Libellensaison ist eröffnet! Bereits 33 Arten wurden seit Anfang April in Deutschland an den Gewässern gesichtet. Sowohl eierablegende als auch Beute jagende Imagines oder als Larven, die die Gewässer verlassen und ihre letzte Häutung außerhalb ihres aquatischen Lebensraums zur flugfähigen Libelle vollbracht haben.

Die Winterlibelle ist die Erste, die sich zu Beginn einer neuen Saison zeigt. Als Imago überwinternd, fliegt diese schon früh im Jahr bei milder Witterung an den Gewässern umher. Mittlerweile gibt es aber auch weitere Vertreter dieser Gruppe, die beobachtet werden können. Am NABU-Gewässer wurden bereits Vierfleck, Falkenlibelle, Frühe Adonislibelle, Hufeisen-Azurjungfer und Früher Schilfjäger gesichtet. Für den Frühen Schilfjäger konnte dieses Jahr erstmalig hier die Bodenständigkeit durch einen Exuvienfund dokumentiert werden.

 


Stiftung Naturerbe NRW jetzt auch für Oberhausen

v.l. Silke Hingmann, Bärbel Höhn, Martin Schlüpmann Foto: E. Psotta
v.l. Silke Hingmann, Bärbel Höhn, Martin Schlüpmann Foto: E. Psotta

21.04.2016 - Die Nordrhein-Westfälische Schirm-herrin der Stiftung Naturerbe NRW, Bärbel Höhn, ist sehr erfreut darüber, dass der NABU Oberhausen nun auch eine Zustiftung gegründet hat, die den Zweck verfolgt speziell für Oberhausen Naturschutzprojekte langfristig zu sichern. Aus diesem Grund traf sich die ehemalige Umweltministerin  und derzeitige Bundestagsabgeordnete am 18.4.2016 mit Vertretern des NABU und der BSWR an dem Amphibiengewässer im Oberhausener Norden. Das Amphibiengewässer ist ein Beispiel dafür, dass Naturschutzmaßnahmen auch langfristigseltenen Tieren einen Lebensraum bieten. Der NABU Oberhausen baute vor 10 Jahren dieses Gewässer und erweitere den Lebensraum für viele Amphibien- und Libellenarten im letzten Winter nochmal. Die Zustiftung Naturerbe für Oberhausen wird in den nächsten Jahren versuchen vermehrt ähnliche Projekte durch Spendenaufkommen zu verwirklichen. Das Oberhausener Stadtgebiet ist durch die lange industrielle Nutzung an vielen Standorten nachhaltig geschädigt. Die wenigen Naturkleinode der Stadt müssen dringend erhalten bleiben. Zudem wird in letzter Zeit deutlich, dass auch vormals industriell genutzte Flächen sich zu erhaltenswerten Kleinoden entwickeln können.  Mehr...


Kröten so gut wie startklar

21.03.2016 - Kröten sind so gut wie startklar!

Rückblickend war der Winter 2015/16 außergewöhnlich mild, bzw. deutlich zu warm. Es handelt sich sogar um den wärmsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen von 1881. Die ersten Amphibien waren somit schon früh auf ihrem Weg zum Laichgewässer unterwegs, so dass der NABU Oberhausen zeitig den Zaun an der Hünenberg- und der Franzosenstraße aufzustellen hatte. Wiedererwartend sanken die Temperaturen, so dass die folgende Sammelaktion erst einmal ruhte.

Ein echter Wärmeeinbruch zeichnet sich auch jetzt noch nicht ab, allerdings sind die entscheidenden Temperaturen am Abend, dank des bewölkten Himmels, etwas höher, so dass zumindest in den frühen Abendstunden einige Tiere marschieren werden. Für Ostern weisen die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes auf amphibienfreundlichere Verhältnisse hin.

Im Oberhausener Norden werden nun die Eimer geöffnet und die Saison der abendlichen Zaunbegehung als auch die morgendliche Eimerkontrolle kann beginnen.

Allabendlich werden nun Amphibien, deren Weg an der künstlichen Barriere endet, eingesammelt und zu dem eigens angelegten NABU-Teich gebracht. So bleibt ihnen ein Straßentod erspart. Bis zu 1.600 Erdkröten wechseln von Ihrem Landlebensraum in das Gewässer um zu laichen. Daneben gibt es natürlich auch einige Grasfrösche und den ein oder anderen Molch.

Wer gerne an einer solchen Sammelaktion teilhaben möchte ist herzlich dazu eingeladen. Neben dem persönlichen Kennenlernen der kleinen Lurche gibt es ganz nebenbei auch viel Wissenswertes zu erfahren. Eine vorherige Anmeldung wäre wünschenswert und kann telefonisch oder über die NABU-Oberhausen Mailadresse erfolgen.

Eine Taschenlampe und eine Warnweste zur persönlichen Sicherheit sind für den abendlichen Einsatz notwendig!


Wunder der Natur

"Face to Face – Foto: Bence Máté Photography"
"Face to Face – Foto: Bence Máté Photography"

14.03.2016 - Am 10. März wurde die neue Ausstellung „Wunder der Natur" im Gasometer eröffnet. Der NABU NRW ist ein Partner dieses Projekts, der den Brückenschlag der dargestellten globalen Naturfaszinationen zu der hiesigen vor Ort schaffen möchte. Die in der Ausstellung für die Natur sensibilisierten Besucher sollen die Möglichkeit bekommen, auch die Natur, in der sie sich tagtäglich bewegen, kennen zu lernen. Denn nur was man kennt lernt man zu schätzen und ist bereit es dann auch zu schützen. Den Schutz der Natur hat der NABU sich zur Aufgabe gemacht. Der NABU Oberhausen als Stadtverband vor Ort beteiligt sich maßgeblich an dem außer standörtlichem Programm und bietet Exkursionen an, an denen alle Interessierten unangemeldet teilnehmen können. Die entsprechenden Termine sind auf der NABU NRW Homepage  oder auf der Seite des NABU Oberhausens publiziert.


Kopfbaumpflege

21.02.2016 - Kopfweiden im Barmscheidsgrund wieder in Form gebracht

Die Kopfweide ist ein landschaftsprägender Baum bzw. eine Nutzungsform dieser Art, typisch für die niederrheinischen Wiesenlandschaften. Auch Oberhausen besitzt noch einige Zeugen dieser alten Wirtschaftsform, deren Schnittgut vielerlei Verwendung fand. In den hohlen Stämmen und ausgefaulten Astansätzen brütet eine Vielzahl an Vögel, wie der Steinkauz, Feldsperling, Grauschnäpper und andere Höhlen nutzende Arten.

Weiden wachsen schnell und besitzen eine hohe Regenerationsfähigkeit. Einmal als Kopfbaum geformt, muss ein regelmäßiger Rückschnitt erfolgen, um ein Auseinanderbrechen zu verhindern. So ein Rückschnitt wurde an den etwa 80 Jahre alten Knackweiden (Salix fragilis) im Barmscheidsgrund vorgenommen. Bleibt zu hoffen, dass diese aufgrund der Pflegemaßnahme noch lange erhalten bleiben.

Weiterführende Informationen über Kopfbäume finden Sie hier.

 


Krötenwanderung

13.02.2016 - Der Krötenzaun an der Franzosen- und der Hünenbergstraße ist wieder aufgebaut

Der milde Winter veranlasste schon Anfang Februar die Opportunisten unter den Amphibien sich auf den Weg zu den Laichgewässern zu machen. Neben Grasfröschen sind auch die ersten Erdkröten gesichtet worden.
Mittlerweile sind die Temperaturen wieder etwas gesunken, doch um für einen plötzlich wieder beginnenden Lauf gewappnet zu sein hat der NABU Oberhausen den Amphibienschutzzaun entlang der Hünenbergstraße und der Franzosenstraße im Oberhausener Norden am Samstag, den 13. Februar, aufgebaut. Dank der vielen fleißigen Helfer war der mehr als 600 m lange Zaun am frühen Nachmittag vollständig aufgestellt.


Jetzt heißt es nur noch abzuwarten und sobald die Temperaturen in den Abendstunden wieder amphibientauglich sind, werden die noch verschlossenen Fangeimer geöffnet und die allabendliche Zaunkontrolle und die frühmorgendliche Eimerkontrolle werden beginnen.


Wintervogelzählung

19.01.2016 - Wintervogelzählung im Volkspark Sterkrade

Im Rahmen der „Wintervogelzählung“ fand am Sonntag, den 10. Januar 2016 eine Exkursion im Volkspark Sterkrade statt. Bei schönem Wetter war die Veranstaltung mit 35 Teilnehmern gut besucht. Geführt von Michael Tomec und Jörg David erfuhren die Interessierten viel über die heimischen Vögel, ihre Merkmale, Rufe und Verhaltensweisen. Zudem wurde auch die Aktion „Stunde der Wintervögel“ ausführlich vorgestellt. Insgesamt konnten während des Sparzierganges über 20 Vogelarten festgestellt werden. Die Highlights waren in diesem Fall sicherlich die beiden Spechtarten, der Grünspecht und der Buntspecht, die sich dank der milden Witterung sehr aktiv präsentierten. Für Eindruck sorgte auch ein Nilganspaar mit einer anzunehmenden Baumbrut als auch der exotisch wirkende Eisvogel, der sich sitzend auf einem Ast am Gewässerrand lange bestaunen ließ.


Stunde der Wintervögel

Erlenzeisig(m) Foto: E. Psotta
Erlenzeisig(m) Foto: E. Psotta

23.12.2015 - Sechste bundesweite „Stunde der Wintervögel“ vom 8. bis 10. Januar 2016

Im Januar ist es wieder so weit: Zum sechsten Mal rufen NABU und LBV zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich dabei zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Jeder Vogelfreund kann sich an der Aktion beteiligen! mehr...

 

In  Oberhausen wurden bei der letzten Aktion in 86 Gärten 2746 Vögel gezählt. 137 Vogelfreunde haben dort folgende Beobachtungen gemacht. mehr...


Illegaler Handel mit Singvögeln bei Ebay - Behörden beschlagnahmen 15 Stieglitze in Oberhausen                      

25.11.2015 - Vogelschützer haben, getarnt als interessierte Käufer, umfangreiche Beweise gegen eine Gruppe von Vogelhändlern gesammelt, die sich auf den illegalen Fang und Verkauf von freilebenden Stieglitzen spezialisiert hat. Nach einer Anzeige des Komitees gegen den Vogelmord wurden am 25.11.2015 bei einer behördlichen Kontrolle 15 lebende Stieglitze beschlagnahmt, die in einer Gartenlaube in Oberhausen-Alstaden zum Verkauf vorrätig gehalten wurden. Gegen zwei Personen wurde ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz eingeleitet.

Die Tiere, die von den Beschuldigten in verschiedenen Internetbörsen wie z.B. Ebay-Kleinanzeigen oder Quoka.de für je 50 Euro pro Stück angeboten wurden, sind in einer Pflegestation kurzfristig untergebracht und inzwischen ausgewildert worden. Der Stieglitz ist letzten Monat vom NABU zum "Vogel des Jahres 2016" ausgerufen worden. Weitere Informationen zum Komitee gegen den Vogelmord e.V. unter: http://www.komitee.de


Winterfütterung: Vogelfutter selbst gemacht

Blaumeise am selbstgemachten Futterknödel
Blaumeise am selbstgemachten Futterknödel

07.11.2015 - Die Winterzeit hat begonnen. Die Tage werden kürzer und draußen wird es kälter. Es geht auf Weihnachten zu und fleißig werden Weihnachtsgeschenke gekauft, weil man seinen Liebsten etwas Gutes tun möchte. Beim NABU Oberhausen wird in dieser Zeit aber nicht nur an die Menschen, sondern auch an die Tiere gedacht.

Am 7. November 2015 trafen sich aus diesem Grund einige Familien um in Gemeinschaftsarbeit Vogelfutter selber zu machen.

Egal ob Vogelknödel oder Tontöpfe gefüllt mit Vogelfutter, die Teilnehmer versuchten sich an allem, und das auch mit Erfolg! Alle Generationen waren vertreten und man arbeitete Hand in Hand. An Spaß mangelte es dabei nicht. Letztendlich ging jeder mit einem Gefühl von Stolz nach Hause, da man wirklich etwas geschafft hatte. Vor allem Vorfreude lag in der Luft. Jeder wollte die selbstgemachten Sachen direkt zu Hause aufhängen und sehen, wie die Vögel kommen. Dabei ist Vogelfutter selber machen gar nicht so schwer. Mit den richtigen Zutaten kann man es auch gut zu Hause machen.


Die 20. Apfelsammelaktion des NABU-Oberhausen

Herbstzeit ist Apfelzeit! Früchte, die nicht zu duftendem Apfelkuchen und leckeren Apfelspeisen verarbeitet werden konnten, sammelten wir auch dieses Jahr auf dem Hof des Landwirtes Köster in Schmachtendorf. An vier Samstagen im September und Oktober tauschten viele Obstwiesenbesitzer ihre Äpfel gegen den verbilligten Saft der Obstkelterei van Nahmen oder verkauften ihre Überschüsse. Zeitweise stauten sich sogar die Anlieferwagen vor der Waage. Die gesammelten Äpfel fuhren Mitarbeiter des THW´s unmittelbar nach Ende eines Sammeltages zur Weiterverarbeitung zur Kelterei. Am letzten Samstag überraschte Herr Köster uns NABU Aktive und unsere Anlieferer mit einer eigenen Aktion. Das Kartoffelfest war ein schöner Abschluss unserer Apfelsammelaktion. Ohne die Unterstützung unserer Aktiven, von Herrn Köster und der Mitarbeiter des THW´s könnten wir diesen Beitrag zum Naturschutz (siehe Projekte) nicht leisten. Dafür sagen wir DANKE!


Fledermausexkursion mit großer Resonanz

29.08.2015 - Im Rahmen der Internationalen Batnight veranstaltete der NABU-Oberhausen am 29. August 2015 eine Fledermausexkursion im Revierpark Vonderort. Bei trockenem und warmem Wetter fanden sich 150 Interessierte, darunter auch viele Kinder, auf dem Parkplatz des Revierparks ein, um Fledermäuse einmal hautnah erleben zu können. Dank der drei

Referenten, Heiner Krebber, Markus Geelen und Silke Hingmann und der tatkräftigen Unterstützung weiterer NABU-Mitglieder, konnten Gruppen gebildet werden, wodurch für jeden Teilnehmer die Möglichkeit bestand, Fledermäuse zu sehen, zu hören und Informationen über diese außergewöhnliche Tierart zu erhalten. Zwerg- und Wasserfledermäuse waren die Stars des Abends, die über und an den Rändern der vorhandenen Gewässer beobachtet und durch den Einsatz der Bat-Detektoren auch gehört werden konnten. Mehr...


Ein „Dankeschön“ an Klaus, Heinz-Hermann, Detlef und Helmut

Von links nach rechts: Klaus Humpe, Heinz-Hermann Verholte, Detlef Wübbenhorst, Helmut Zirngiebel
Von links nach rechts: Klaus Humpe, Heinz-Hermann Verholte, Detlef Wübbenhorst, Helmut Zirngiebel

 

25.08.2015 - Am Tag des traditionellen Sommerfestes, bedankte sich der

NABU Oberhausen noch einmal recht herzlich bei dem alten Vorstand.

Klaus Humpe, der die letzten acht Jahre den Posten des 1.Vorsitzenden bekleidete, Heinz-Hermann Verholte und Detlef Wübbenhorst, in der Funktion der stellvertretenden Vorsitzenden und Helmut Zirngiebel, dreiundzwanzig Jahre lang Kassenwart, bekamen jeder ein kleines Geschenk sowie Dank und Anerkennung von all den anwesenden Naturschützern. Die Vier bleiben dem NABU auch weiterhin treu und organisieren, beraten und unterstützen oder nehmen Stellung zu öffentlichen Themen. Zum Glück, denn auf dieses Potential an Wissen, der zum Teil schon seit der Gründung des NABU Oberhausen anwesenden Aktivisten, können und wollen wir auch gar nicht verzichten.

DANKE!!!!! 


Naturgartentag am Haus Ripshorst

Text: J. David  Foto: NABU J. Wenzel
Text: J. David Foto: NABU J. Wenzel

09.05.2015 - Angenehm warm, aber recht stürmisch war das Wetter, welches den Naturgartentag am Haus Ripshorst  begleitete. Den zahlreichen Besuchern wurde allerlei geboten, ob pflanzlich, nützlich kreativ oder kulinarisch.

 

Der NABU Oberhausen war, wie auch in den vergangenen Jahren, mit einem eigenen Stand vertreten. Neben mehreren kreativen Ideen für Pflanzenbeschriftungen im Garten, wurde für eben diesen auch ein reichhaltiges Angebot an Pflanzen geboten. Diese stammten „natürlich“ aus den Gärten der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Naturgarten. Gegen eine kleine Spende wurden diese an Interessenten abgegeben.

 

Das Angebot des NABU Oberhausen war damit noch nicht erschöpft. Neben Tipps, Tricks und Ideen konnte in Gesprächen viel Wissenswertes, aber auch Interessantes vermittelt werden.

Am Stand des NABU Oberhausen anwesend waren auch die am 26.04.2015 durch die Jahreshauptversammlung neugewählten Vorstandsmitglieder - von rechts -  

Silke Hingmann (1.Vorsitzende), Jörg David (Stellv. Vorsitzender),

Klaus Humpe (Stellv.Vorsitzender) und Ortrud Michael (Kassiererin).


Steinkauz in Not

Foto: E. Psotta
Foto: E. Psotta

Groß war die Freude bei den NABU-Gebietsbetreuern. Nach einigen Jahren der Abstinenz siedelte sich im Lohfeld wieder ein Steinkauzpaar an. Das konnte jetzt bei der diesjährigen Reinigung und Kontrolle der NABU-Niströhren bestätigt werden. Um das aktuelle Brutvorkommen zu stützen, werden zur Zeit im Lohfeld weitere Niströhren durch NABU-Aktive montiert. In Oberhausen brüten nur noch 10-12 Paare. Daher zählt der Steinkauz zu den besonders gefährdeten Brutvogelarten in unserer Stadt.


Kranichzug über Oberhausen

Foto: E. Psotta
Foto: E. Psotta

Am 09.11.2014 fand über Oberhausen ein beeindruckendes Naturschauspiel statt. Auf ihren Weg in den Süden zogen in den Mittagsstunden Tausende Kraniche in großen Keilformationen über unser Stadtgebiet. Die oftmals laut rufenden Vögel konnten bei herrlichem Wetter von vielen Interessierten sehr gut beobachtet werden. Der NABU Oberhausen zählte ca. 18.000 Vögel. So viele Kraniche sind bisher in Oberhausen noch nicht beobachtet worden. Ihr Hauptzugweg liegt normalerweise weiter südlich von Oberhausen.


Tote Grünfinken am Futterplatz

Grünfink
Foto: E. Psotta

In den vergangenen Wochen gingen beim NABU NRW vermehrt Meldungen zu erkrankten oder toten Grünfinken ein. Die Melder berichten immer wieder von Grünfinken - in der Nähe von Futterstellen - die merkwürdig aufgeplustert sind, jede Scheu verloren haben und in der Regel kurze Zeit später verenden. Auch aus Oberhausen liegen aktuell zwei Meldungen vor. All diese Vögel haben sich vermutlich mit dem Erreger „Trichomonas gallinae“ infiziert. Besonders hoch ist die Ansteckungsgefahr an Futterstellen. Daher bitte in Verdachtsfällen auf Fütterungen verzichten und die Vogeltränken entfernen. Somit wird bei den Vögeln die Infektionsgefahr deutlich reduziert.