Willkommen beim NABU Oberhausen


Für Mensch und Natur

Der NABU möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


"Bunte Baumscheiben"

Foto: Wilfried van de Sand
Foto: Wilfried van de Sand

Staudenbeete schaffen in dicht besiedelten Bereichen wertvolle Blütenoasen und Lebensräume für Insekten, heimische Kleinnager und Vögel, sind schön anzusehen und werten das Wohnumfeld auf.  Deshalb bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger sowie Initiativen und Unternehmen eine oder mehrere Baumscheibenpatenschaft (-en) in der Stadt Oberhausen zu übernehmen und diese naturnah zu
verschönern. Hierzu loben wir drei Gutscheine nach Wahl in Höhe von 100€, 75€ und 50€ für die schönsten und/oder ökologischsten Bepflanzungen aus.
Einzureichen sind vorher und nachher Fotos mit Angabe des Standortes in Oberhausen und einem kurzen Text zur Bepflanzung per Post oder über unsere Internetseite bis zum 01.12.2018. Bis Ende Januar 2019 werden die Sieger bekannt gegeben.
Kontakt Baumscheibenpatenschaft im Umweltamt: Frauke Ölsner Tel: 0208 825-3621 und Ludger Mühlenstädt, Tel: 0208 825-3581.

 


Schwalbenfreundliches Haus

Weitere Auszeichnung

Herrmann Hagedorn mit Tochter /Sabrina Knieper           -        Foto: Ch. Mollmann
Herrmann Hagedorn mit Tochter /Sabrina Knieper - Foto: Ch. Mollmann

31.08.2018 Wohnungsnot in Oberhausen – davon können auch die Schwalben ein Lied zwitschern. Denn immer weniger Hausbesitzer lassen die Vögel unter dem Dachvorsprung nisten. Kein Problem mit den geflügelten Mitbewohnern, die einst als Glücksboten galten, hat aber der Landwirt Hermann Hagedorn. In seiner Scheune sind schon seit vielen Jahren die Schwalben willkommen und auch in diesem Jahr nisteten zehn Rauchschalbenpaare an der Hagedornstraße und zogen erfolgreich ihre Brut und Nachbrut auf. Und so konnte Sabrina Knieper vom NABU Oberhausen wieder ein „Schwalben­freundliches Haus“ auszeichnen. Über die Auszeichnung hat sich Herr Hagedorn sehr gefreut.

 


Apfelsammlung

 

07.10.2018  Auch in diesem Jahr haben wir im September und Anfang Oktober auf dem Hof von Bauer Köster an der Gabelstraße 71 Streuobstäpfel gesammelt und gegen verbilligen Saft der Obstkelterei van Nahmen eingetauscht. Unser herzlicher Dank gilt der Familie Köster, die wieder Hof und Scheune kostenlos für diese Aktion zur Verfügung stellte.

 

 

 


Neuer Vorstand gewählt

v.L. Josef Tumbrinck Ortud Podworni-Michael, Iris Richter, Klaus Humpe
v.L. Josef Tumbrinck Ortud Podworni-Michael, Iris Richter, Klaus Humpe

11.03.2018 In der diesjährigen Hauptversammlung am 11. März 2018 wurde der neue Vorstand des NABU Stadtverbandes Oberhausen gewählt. Dem Vorstand gehören Ortrud Podworni-Michael als Vorsitzende und Marie Kawala sowie Klaus Humpe als stellvertretende Vorsitzende an.  Iris Richter wurde als Kassiererin wieder bestätigt und komplettiert den Vorstand. Der Versammlung wohnte Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender NABU Nordrhein-Westfalen, als Ehrengast bei.

Nach mehrjähriger Vorstandstätigkeit schieden Silke Hingmann  als Vorsitzende und Jörg David als stellvertretender Vorsitzender aus der Vorstandsarbeit aus. Angesichts steigender beruflicher Anfoderungen müssen sie ihre Arbeit im Verein reduzieren. Der NABU Stadtverband Oberhausen dankt beiden für ihr großes Engagement und ihre erfolgreiche Arbeit.


Stunde der Wintervögel in Oberhausen

Kohlmeise Foto: E. Psotta
Kohlmeise Foto: E. Psotta

05.02.2018 An der diesjährigen Stunde der Wintervögel nahmen in Oberhausen 122 Personen an der NABU-Aktion teil. Sie zählten in 91 Gärten 3023 Vögel. Gegeüber dem Vorjahr hat sich der Winterbestand in unserer Stadt wieder deutlich erholt. Neben Kohl- und Blaumeise, Haussperling und Buchfink wurde diesmal besonders häufig die Ringeltaube in den Gärten beobachtet. Mehr...

 


Schwalbenfreundliches Haus

Weitere Auszeichnungen

C. Scherer / S. Knieper
C. Scherer / S. Knieper

02.08.2017 Sabrina Knieper, NABU Oberhausen, hat dieses Mal zusammen mir Wilfried Zehner, NABU Dinslaken, wieder ein „Schwalben­freundliches Haus“ ausgezeichnet. Da der Betonbetrieb Scherer in Dinslaken direkt an der Grenze zu Oberhausen liegt wurde die Auszeichnung gemeinsam übergeben. In den Werkshallen des Betriebes bezogen in diesem Jahr 17 Rauchschwalbenpaare wieder ihre Nester. Bis jetzt sind ca. 50 Jungvögel geschlüpft. Im vergangenen Jahr waren es über 80 Jungvögel.  In diesem Betrieb sind die Rauchschwalben immer willkommen. Über die Auszeichnung hat sich Herr Scherer sehr gefreut.

 

Am gleichen Tag konnte das vierte „Schwalbenfreundliche Haus“ in Oberhausen ausgezeichnet werden. Das Haflingergestüt der Familie Köster im Barmscheidsgrund beherbergt im Pferdestall 3 Schwalbennester. Vielleicht wird es im Laufe der Zeit ja noch mehr Nester geben.  Auch Herr Köster war sehr erfreut über die Auszeichnung.

 


Stauden für ein schöneres Stadtbild

Attraktive Bereicherung für Oberhausen


28.05.2017/ aktual.18.06.2017 Am 6.5., 13.5. und 16.5.2017 realisierte sich in Oberhausen eine bisher nicht praktizierte Zusammenarbeit zwischen Der Firma Kaubisch, dem Umweltamt der OGM und dem NABU Oberhausen.

 

Allen fleißigen Mithelfer und Mithelferinnen der Pflegaktion an dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank. Es mussten cirka 7000 Pflanzen gesetzt werden.

 

 Die Firma Reformhaus Kaubisch sammelt, für gemeinnützige Spenden über den Verkauf von Papiereinkaufstüten, Geld. In vergangenen Jahr kam die Firma Kaubisch auf den Naturschutzbund zu um die Spende in ein naturnahes Staudenbeet anzulegen, ähnlich dem NABU-Beet an der Hans Böckler Schule.

 

In Zusammenarbeit mit dem Mitarbeiter der OGM Herrn Böllhoff wurden Beetflächen in Altoberhausen besichtigt und letztendlich fiel die Entscheidung für die Beetfläche im Kreisverkehr Concordiastr./Hansastr..

 

Die Gesamtfläche ist in mehreren Beeten unterteilt und ist für die ursprünglich geplante Spende eigentlich zu groß. Dier Firma Kaubisch erhöhte nochmals den Spendenbetrag.

 

Auch das städtische Umweltamt hatte Kenntnis von dem Vorhaben und unterstützt durch eine Bezuschussung das Projekt, so dass ein Auftrag an die städtische OGM erteilt werden konnte.

 

Am Ende ist es eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Spender Reformhaus Kaubisch, der OGM mit der Bereitstellung von Wissen und Arbeitsmitteln, der städtischen Umweltbehörde und dem NABU, die dazu führt, dass Oberhausen durch ein schönes naturnahes Staudenbeet attraktiver wird. Denn im Oberhausener Stadtbild kann man in den letzten Jahren immer mehr dieser gut anzusehenden Beete entdecken. Die Art der Beetbepflanzung ermöglicht auf Dauer geringere Pflegearbeiten und dadurch weniger Folgekosten. Zu dem bieten sie fast das ganze Jahr einen schönen Anblick.

 

Gut für Oberhausen, dass die Firma Kaubisch diese Spendenidee hatte und es engagierte Bürger im NABU gibt, die mit der OGM und der Stadtverwaltung diese Ideen umsetzen.

 

Die NABU Gartengruppe bepflanzte und pflegt bereits ein Staudenbeet an der Hans Böckler Schule. Dies war der Anlass, dass die Firma Kaubisch auf uns zukam.

 


Schwalbenfreundliches Haus

Eine weitere Auszeichnung in Oberhausen

Frau Neumann (links) freute sich über die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“, die Frau Knieper Ihr überreichte.
Frau Neumann (links) freute sich über die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“, die Frau Knieper Ihr überreichte.

28.05.2017 Im Stadtteil Barmingholten hat Sabrina Knieper, ein Mitglied der NABU-Ortsgruppe, am Samstag den 20. Mai das dritte Schwalben­freundliche Haus“ in Oberhausen auszeichnen dürfen. Es handelt sich hierbei um einen Pferdestall in dem etwa zehn Rauchschwalbenpaare nisten. Zum Zeitpunkt der Begehung konnten auch schon die ersten Jungvögel gesichtet werden.  Laut Aussage der Besitzerin, Frau Neumann, gab es in der ver­gangen Zeit auch noch wesentlich mehr besetzte Nester. Es scheint sich zu bestätigen, dass der Bestand der Schwalben zurückgeht. An Nistgelegenheiten kann es hier aber nicht liegen, denn Frau Neumann freut sich über die Sommergäste, die jedes Jahr aufs Neue ihre Lehmnester beziehen. Im Gegenteil, „Die Schwalben halten den Pferdestall absolut fliegenfrei“, so die Aussage der Besit­zerin.

 


Amphibienschutz: Aufstellung des Schutzzaunes

18.02.2017 Mit dem Beginn frostfreier Nächte setzt bald auch wieder die Wanderung  der Grasfrösche, Erdkröten und Molche ein. Um dafür gewappnet zu sein, wurde der Krötenzaun an der Franzosen­staße, im Oberhausener Norden, jetzt aufgebaut. Dieser soll  hunderte von Amphibien vor dem Straßentod bewahren.

 

Dank der vielen Helfer war der Zaun in kürzester Zeit aufgebaut und wartet nun auf die Schar, die bald kommen wird.

 

Leider konnte in diesem Jahr kein Zaun im Bereich der Hünenbergstraße aufgestellt werden, da dieser mit den immer noch nicht vollendeten Waldarbeiten kollidieren würde. Es bleibt zu hoffen, dass in Wandernächten mit starkem Amphibienaufkommen viele Tiere auch so eingesammelt werden können.

 

Wer gerne an einer solchen Sammelaktion teilhaben möchte ist herzlich dazu eingeladen. Neben dem persönlichen Kennenlernen der kleinen Lurche gibt es ganz nebenbei auch viel Wissenswertes zu erfahren. Eine vorherige Anmeldung wäre wünschenswert und kann telefonisch oder über die NABU-Oberhausen Mailadresse erfolgen.

 

Eine Taschenlampe und eine Warnweste zur persönlichen Sicherheit sind für den abendlichen Einsatz erforderlich.

 

Nachtrag (1): Der Amphiebienschutzzaun an der Hünenbergstr. wurde am 12.03.2017 nachträglich installiert. So konnten die "Verkehrsopfer" auf ein Minimum beschränkt werden.

 

Nachtrag (2): Am 3. April wurde der Zaun abgebaut. Insgesamt konnten in diesem Jahr  1153 Erdkröten und eine Hand voll Grasfrösche sowie Teichmolche durch den Einsatz vieler NABU-Aktiven eingesammelt und zum NABU-Gewässer getragen werden. Das sind  weniger Amphibien als im Jahr zuvor, in dem 1996 Tiere verzeichnet wurden. Solche Schwankungen sind normal und können unterschiedlicher Ursache sein. Mittlerweile wimmelt es von Quappen im NABU-Gewässer. Nach Aussage der BSWR finden befinden sich dort auch viele Molche, darunter der geschützte Kammmolch (RL NRW 3 (2010)) und der ebenfalls im Tiefland nicht häufig vorkommende Fadenmolch. Besiedelt sind auch die beiden größeren Gewässer, die 2015 als Erweiterung des stark genutzten Laichhabitats angelegt wurden.

 


Über 4000 Unterschriften wurden zu Forderung „Erhalt des Sterkrader Waldes“ gesammelt

15.02.2017 Die Oberhausener Naturschutzverbände haben zusammen mit der Bürgerinitiative Sterkrade Süd-West am Montag den 13. Februar 2017 über 4000 Unterschriften für einen möglichst naturverträglichen Ausbau des Oberhausener Autobahnkreuzes an Oberbürgermeister Daniel Schranz überreicht. Die Unterschriften wurden in den letzten Monaten bei verschiedenen Info-Aktionen gesammelt. An dieser Stelle noch einmal einen großen Dank an alle die sich daran beteiligt haben. Mit der Forderung an den Stadtrat, einen möglichst naturverträglichen Ausbau des Oberhausener Kreuzes zu unterstützen, wurde das Thema auch Gegenstand der anschließenden Ratssitzung. Mit einer mehrheitlichen Zustimmung, wird nun die die Stadtverwaltung Oberhausen, vor der Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens, in intensiven Verhandlungen mit der Landes- und Bundesstraßenbauverwaltung treten.