Willkommen beim NABU Oberhausen


Für Mensch und Natur

Der NABU möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Besuch des Naturmuseums Dortmund

Samstag, 13.11.2021, ganztägige Veranstaltung

Nach sechs Jahren umfassender Renovierung und Umgestaltung ist das ehemalige Museum für Naturkunde seit September 2020 unter seinem neuen Namen als Naturmuseum Dortmund wieder geöffnet.

 

Direkt am Fredenbaumpark im Dortmunder Norden gelegen, beherbergt es eine Sammlung von biologischen und geologischen Präparaten, Fossilien und Mineralien, schwerpunktmäßig aus der Region Ruhr und Westfalen.

Über zwei Etagen führt Dr. Oliver Adrian durch versunkene und gegenwärtige Lebensräume der Region rund um Dortmund und gewährt auch einen Blick hinter die Kulissen ins Herbarium.

 

Der Besuch des Museums ist kostenfrei, bei Mitfahrt mit dem ÖPNV fallen anteilig Fahrtkosten an. Die Teilnehmer- zahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist bis zum 06.11.2021 bei Christian Riedel unter 0176-24267160 erforderlich.


Apfelsammlung 2021

Auch in diesem Jahr haben wir eine Apfelsammlung auf dem Hof von Bauer Köster

in Schmachtendorf durchgeführt. Ein herzliches Dankeschön an die Familie Köster für ihre Gastfreundschaft.

Apfelbäume sind kleine Paradiese für bedrohte Arten wie z. B. Wildbienen, Hornissen, Garten-rotschwanz, Haselmaus und Siebenschläfer. Ein einziger Apfelbaum beherbergt bis zu 1000 Arten. Mit unserer Aktion leisten wir einen Beitrag zum Erhalt dieses faszinierenden Lebensraumes. 


Ausbau Autobahnkreuz Oberhausen

So nicht!

Mit dem Verlust von ca. 5000 Bäumen geht auch deren Leistung als Lärm- und Schadstoffminderer verloren. Durchgängiger Lärmschutz ist nicht vorgesehen. Wo es teuer wird, wie bei den exponiert stehenden längeren Brücken und einem Autobahnabschnitt wird auf Lärmschutzmaßnahmen verzichtet.

Eine stärkere Schallausbreitung ist zu erwarten.

Ersatzpflanzungen orientieren sich nicht an zunehmenden Trocken- und Hitzeperioden sondern erfolgen anhand der "Numerischen Bewertung von Biotoptypen für die Eingriffsregelung in NRW" (LANUV) aus dem Jahr 2008.

Der Klimawandel bleibt unberücksichtigt.

60 Jahre Autobahnkreuz haben Spuren hinterlassen, eine aktuelle Bewertung von Bodenproben fehlt.

Eine Entsorgung des kontaminierten Bodens ist nicht vorgesehen.

Die Beseitigung von Waldflächen und Grünstrukturen führen zu einer  Verschlechterung des Landschaftsbildes:

„Wohnen an der Lärmschutzwand“ statt „Wohnen am Waldrand“.

Autobahn und damit Gefahrstofftransporte rücken näher an die Siedlungsbereiche.

Ein Sicherheitskonzept liegt nicht vor.
Die Prognose, dass das Verkehrsaufkommen ansteigt, ist aufgrund aktueller Verkehrsuntersuchungen nicht belegt. In der Prognose unberücksichtigt bleiben u. a. BETUWE und RRX. Eine Verkehrswende macht den Aus- und Umbau unnötigt.

Für die Maßnahme sind 275. Mio. € vorgesehen.


NABU Krabbelkäfer

1. und 3. Dienstag  im Monat von 15:30 Uhr - 16:30 Uhr

Foto: Dr. Linda Trein
Foto: Dr. Linda Trein

Das Angebot richtet sich an interessierte (Groß-) Eltern mit ihren (Enkel-) Kindern im Alter von 1 bis 3 Jahren.

Die NABU Krabbelkäfer treffen sich jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 15:30 Uhr - 16:30 Uhr am Haus Ripshorst.  Von dort geht es bei jedem Wetter auf die Wiese, die Brache Vondern oder in den Wald um gemeinsam draußen zu spielen und die Natur im Jahresverlauf zu entdecken.

 

Anmeldungen unter info@nabu-oberhausen.de.

Die Teilnahme ist für Nichtmitglieder kostenpflichtig.


Wie die Vielfalt in den Garten kommt

Damit es summt und brummt ....

Wildbiene auf Zungen-Hahnenfuß - Foto: Helge May
Wildbiene auf Zungen-Hahnenfuß - Foto: Helge May

Mit einem ökologischen Garten kann jeder einen Beitrag zum Erhalt der Arten leisten, denn unsere Gärten können so zu wichtigen Lebens- und Rückzugsräumen für Pflanzen und Tiere werden. Wer beispielsweise Wildbienen im Garten fördert, gibt vielen Bestäubern eine Heimat. Wer Vögeln Unterschlupf und Nahrung bietet, hat die besten Schädlingsbekämpfer vor Ort.

In einem biologisch vielfältigen Garten wachsen vor allem heimische Pflanzen, die die Tierwelt einladen und ihnen Nahrung, Verstecke und Nistplätze bieten. Im Frühjahr spenden heimische Frühblüher den Hummeln erste Nahrung und uns einen herrlich bunten Garten bereits im April. Später bereichern frühsommerliche Blütenpracht der Obstbäume und Stauden den Garten und locken Falter und andere Insekten an. Heimische beerentragende Gehölze und Samen von Gräsern und Stauden sowie viele Insekten bieten Vögeln ein schmackhaftes Nahrungsangebot im Sommer und Herbst. Im Winter erleichtern abgeblühte Samenstände den überwinternden Vögeln die Nahrungssuche. Auch optisch sind sie, mit Schnee bepudert, ein schöner Anblick. Beeren und Früchte sind in dieser entbehrungsreichen Zeit wichtige Futterquellen.

Nicht nur Vögel und Insekten können sich in unserem Garten zuhause fühlen. Auch Igel, Eidechsen, Frösche und Kröten sowie eine Vielzahl anderer Kleintiere kommen gern vorbei, wenn der Garten vielfältig gestaltet ist.

Damit sich Tiere in unseren Gärten wohl fühlen, ist es wichtig, auf den Einsatz von Pestiziden und eine all zu große Ordnungsliebe zu verzichten. Den Boden bedecken oder zu hacken, hilft gegen ungewollte Wildkräuter. Wer eine „wilde Ecke“ mit Disteln, Brennnesseln und Gräsern belässt, bietet den Raupen von Tagpfauenauge, Kleinem Fuchs und dem Distelfalter einen gedeckten Tisch.
Auszüge aus Brennnessel und Ackerschachtelhalm sind wirkungsvolle Pflanzenstärkungsmittel. Ihr unschlagbarer Vorteil: Sie sind sofort verfügbar und ungiftig.


115.000 Stimmen für die Volksinitiative Artenvielfalt

Verbände reichten Unterschriften bei Landtagspräsident André Kuper ein Insekten retten – Artenschwund stoppen

Fast ein Jahr lang haben die NRW-Landesverbände des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU) und des Naturschutzbundes (NABU) Unterschriften für ihre ‚Volksinitiative Artenvielfalt NRW‘ gesammelt. Mit Erfolg: Unterstützt von einem breiten Bündnis aus fast 100 Organisationen und einem enormen ehrenamtlichen Engagement ist es gelungen, weit über das gesetzliche Quorum von rund 66.000 Unterschriften hinaus die Zustimmung der Bevölkerung zu gewinnen. 115.035 Bürgerinnen und Bürger gaben der Volksinitiative - unter von der Corona-Pandemie diktierten Bedingungen - ihre Stimme. Mit diesem Rückenwind setzen die Naturschutzverbände den dramatischen Verlust an Pflanzen- und Tierarten als existentielle Herausforderung auf die Agenda des Landtags und legen konkrete Vorschläge für ein ‚Handlungsprogramm Artenvielfalt NRW‘ vor. Aus Sicht der Verbände eröffnet sich hiermit eine Riesenchance, den Natur- und Artenschutz in NRW umfassend in allen relevanten Handlungsfeldern der Landespolitik umzusetzen. Das Land NRW stehe vor einer Wegmarke: Weiter-so unter Inkaufnahme des weiteren Niedergangs oder konsequentes Umsteuern? Am 01.07.2021 überreichten die Initiatoren die Unterschriften an Landtagspräsident André Kuper. Der Landtag muss nun innerhalb von drei Monaten die Rechtmäßigkeit der Volksinitiative feststellen und binnen drei weiterer Monate die Forderungen der Initiative abschließend behandeln.


Apfelsammlung


Schmetterlingsfreundliche Gärten gesucht

NABU NRW zeichnet schmetterlingsfreundliche Privatgärten aus

Zitronenfalter - Foto: Helmut Mickley
Zitronenfalter - Foto: Helmut Mickley

Immer seltener flattern Tagpfauenauge, Zitronenfalter und Kleiner Fuchs noch durch unsere Gärten: Die Bestände unserer heimischen Schmetterlinge sind in den letzten Jahren dramatisch gesunken. Zwar sind die Hauptursachen hierfür im Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und dem Verlust von Lebensräumen zu suchen, doch feststeht: Unsere Gärten können einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt von Schmetterlingen leisten.

 

Mit dem Projekt „Zeit der Schmetterlinge“, welches erneut durch die Deutsche Postcode Lotterie gefördert wird, möchte der NABU NRW auf die Wichtigkeit der Gärten als Lebensräume hinweisen und zum Anlegen neuer Schmetterlingsgärten anregen. Bereits im sechsten Jahr unterstützt das Projekt Schulen und Kitas dabei, das Außengelände in einen Garten für Schmetterlinge zu verwandeln. Wer das schafft, bekommt hierfür die Auszeichnung zum schmetterlingsfreundlichen Garten, in Form einer Urkunde und Plakette für den Gartenzaun. Jetzt können sich erstmalig auch Privatgärten um die Auszeichnung bewerben

Bewerben können Sie sich ab sofort ganz einfach über ein Formular, welches unter www.schmetterlingszeit.de zur Verfügung steht. Bitte senden Sie dieses Formular, versehen mit einem Foto des Gartens, per E-Mail an Schmetterlingszeit@NABU-NRW.de oder postalisch an den NABU NRW, „Zeit der Schmetterlinge“, Völklinger Str. 7-9, 40219 Düsseldorf.

 

Ansprechpartnerin für das Projekt "Zeit der Schmetterlinge" ist Sarah Bölke

Agrarvögel weiter im Sturzflug

Stärkere Anstrengungen für Vögel der Agrarlandschaften nötig

Foto: NABU/Thorsten Krüger
Foto: NABU/Thorsten Krüger

Mittlerweile fehlt in Deutschland jeder dritte Agrarvogel, den es vor 35 Jahren noch gab. Betroffen sind Arten wie Kiebitz, Rebhuhn oder Braunkehlchen. Die Daten zeigen auch, dass der Gesamtbestand jener Vogelarten zurückgeht, die ihre Jungen mit Insekten füttern. mehr

 

 

 

 

 


Lebendig und schön statt steinig und trist

Alternativen zu Schotter & Co.

Foto:NABU/Helge May
Foto:NABU/Helge May

Wer sich einen pflegeleichten Garten wünscht, muss nicht zum Schotter greifen!

Die heimische Natur hat viele Alternativen zu bieten, welche Arbeit sparen und gleichzeitig ästhetisch wirken.

Ob bunt blühend oder eher zurückhaltend mit kühlen Farben und Formen – für jeden Geschmack ist etwas dabei. mehr


Ökologische Aufwertung in Osterfeld Mitte

Neue Staudenbeete für die Bottroper Straße

Teilnehmende der Oberhausener Gemeinwohlarbeit der Kurbel und NABU Mitglieder
Teilnehmende der Oberhausener Gemeinwohlarbeit der Kurbel und NABU Mitglieder

In wenigen Wochen brummt und summt es auf weiteren blühenden Oasen in Osterfeld. Bereits im letzten Jahr hat der NABU Oberhausen in Zusammenarbeit mit dem Bereich Umweltschutz der Stadtverwaltung und der OGM GmbH an der Gildenstraße/ Bottroper Straße Staudenbeete angelegt. Weitere ehemalige Rasenflächen ohne besondere gestalterische Bedeutung entlang der Bottroper Straße wurden jetzt ökologisch mit Stauden-pflanzungen umgestaltet und aufgewertet.

 

Die Maßnahme wurde durch den Osterfelder Zentrumsfonds des Stadterneuerungsprojektes „Soziale Stadt Osterfeld“ zu 50 % gefördert. Den Eigenanteil kann der NABU nach einem Spendenaufruf durch Zuwendungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen Volksbank Rhein-Ruhr, GE-WO, Stadtsparkasse Oberhausen, KREY und BOLDER stemmen. Schwierig erwies sich dieses Mal die Beschaffung der Pflanzenmischung „Präriemorgen“, die sich einer immer größeren Nachfrage erfreut.

 

Die Pflanzungen erfolgten ehrenamtlich durch aktive Mitglieder des NABU, Teilnehmende der Oberhausener Gemeinwohlarbeit der Kurbel und Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde sowie der OGM GmbH. Die positive Umsetzung des Projektes zeigt einmal mehr, dass auch ökologische Maßnahmen in der Stadt von vielen Engagierten zum Wohl von Mensch und Tier getragen wird.


Schwalbenfreundliches Haus

Weitere Auszeichnung

Herrmann Hagedorn mit Tochter /Sabrina Knieper           -        Foto: Ch. Mollmann
Herrmann Hagedorn mit Tochter /Sabrina Knieper - Foto: Ch. Mollmann

31.08.2018 Wohnungsnot in Oberhausen – davon können auch die Schwalben ein Lied zwitschern. Denn immer weniger Hausbesitzer lassen die Vögel unter dem Dachvorsprung nisten. Kein Problem mit den geflügelten Mitbewohnern, die einst als Glücksboten galten, hat aber der Landwirt Hermann Hagedorn. In seiner Scheune sind schon seit vielen Jahren die Schwalben willkommen und auch in diesem Jahr nisteten zehn Rauchschalbenpaare an der Hagedornstraße und zogen erfolgreich ihre Brut und Nachbrut auf. Und so konnte Sabrina Knieper vom NABU Oberhausen wieder ein „Schwalben­freundliches Haus“ auszeichnen. Über die Auszeichnung hat sich Herr Hagedorn sehr gefreut.


Stauden für ein schöneres Stadtbild

Attraktive Bereicherung für Oberhausen


28.05.2017/ aktual.18.06.2017 Am 6.5., 13.5. und 16.5.2017 realisierte sich in Oberhausen eine bisher nicht praktizierte Zusammenarbeit zwischen Der Firma Kaubisch, dem Umweltamt der OGM und dem NABU Oberhausen.

 

Allen fleißigen Mithelfer und Mithelferinnen der Pflegaktion an dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank. Es mussten cirka 7000 Pflanzen gesetzt werden.

 

 Die Firma Reformhaus Kaubisch sammelt, für gemeinnützige Spenden über den Verkauf von Papiereinkaufstüten, Geld. In vergangenen Jahr kam die Firma Kaubisch auf den Naturschutzbund zu um die Spende in ein naturnahes Staudenbeet anzulegen, ähnlich dem NABU-Beet an der Hans Böckler Schule.

 

In Zusammenarbeit mit dem Mitarbeiter der OGM Herrn Böllhoff wurden Beetflächen in Altoberhausen besichtigt und letztendlich fiel die Entscheidung für die Beetfläche im Kreisverkehr Concordiastr./Hansastr..

 

Die Gesamtfläche ist in mehreren Beeten unterteilt und ist für die ursprünglich geplante Spende eigentlich zu groß. Dier Firma Kaubisch erhöhte nochmals den Spendenbetrag.

 

Auch das städtische Umweltamt hatte Kenntnis von dem Vorhaben und unterstützt durch eine Bezuschussung das Projekt, so dass ein Auftrag an die städtische OGM erteilt werden konnte.

 

Am Ende ist es eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Spender Reformhaus Kaubisch, der OGM mit der Bereitstellung von Wissen und Arbeitsmitteln, der städtischen Umweltbehörde und dem NABU, die dazu führt, dass Oberhausen durch ein schönes naturnahes Staudenbeet attraktiver wird. Denn im Oberhausener Stadtbild kann man in den letzten Jahren immer mehr dieser gut anzusehenden Beete entdecken. Die Art der Beetbepflanzung ermöglicht auf Dauer geringere Pflegearbeiten und dadurch weniger Folgekosten. Zu dem bieten sie fast das ganze Jahr einen schönen Anblick.

 

Gut für Oberhausen, dass die Firma Kaubisch diese Spendenidee hatte und es engagierte Bürger im NABU gibt, die mit der OGM und der Stadtverwaltung diese Ideen umsetzen.

 

Die NABU Gartengruppe bepflanzte und pflegt bereits ein Staudenbeet an der Hans Böckler Schule. Dies war der Anlass, dass die Firma Kaubisch auf uns zukam.