Willkommen beim NABU Oberhausen


Für Mensch und Natur

Der NABU möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Neuer Vorstand gewählt

Silke Hingmann, Jörg David, Ortrud Podworni-Michael, Iris Richter (v.l.n.r )
Silke Hingmann, Jörg David, Ortrud Podworni-Michael, Iris Richter (v.l.n.r )

26.04.2017 In der diesjährigen Hauptversammlung am 23. April 2017 wurde der neue Vorstand des NABU Stadtverbandes Oberhausen gewählt. Die bisherige Vorsitzende Silke Hingmann und der stellvertretende Vorsitzende Jörg David wurden im Amt bestätigt. Ebenfalls als stellvertretende Vorsitzende wurde die bisherige Kassiererin, Ortrud Podworni-Michael gewählt. Iris Richter komplettiert mit ihrer Wahl zur Kassiererin den Vorstand.


Nach 10-jähriger Vorstandstätigkeit, unter anderem als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender, hat Klaus Humpe sich aus der Vorstandsarbeit verabschiedet.  Seine bekannte ruhige und sympathische Art sowie seine Zielstrebigkeit zeichneten ihn in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit aus. Durch seinen „langen Atem“ führte das ein oder andere fruchtlos gedachte Projekt zum Erfolg. Der NABU Stadtverband Oberhausen dankt ihm für sein bisheriges Engagement.


Fotoausstellung im Haus Ripshorst

24.03.2017  "Faszinierende Naturfotografie"

Unter diesem Motto präsentiert der Arbeitskreis "Naturfotografie" des NABU Oberhausen eine Ausstellung im Haus Ripshorst. Vom 25. März bis 21. Mai 2017 können interessierte Besucher Eindrücke aus dem Emscher Landschaftspark bestaunen.


Amphibienschutz: Aufstellung des Schutzzaunes

18.02.2017 Mit dem Beginn frostfreier Nächte setzt bald auch wieder die Wanderung  der Grasfrösche, Erdkröten und Molche ein. Um dafür gewappnet zu sein, wurde der Krötenzaun an der Franzosen­staße, im Oberhausener Norden, jetzt aufgebaut. Dieser soll  hunderte von Amphibien vor dem Straßentod bewahren.

 

Dank der vielen Helfer war der Zaun in kürzester Zeit aufgebaut und wartet nun auf die Schar, die bald kommen wird.

 

Leider konnte in diesem Jahr kein Zaun im Bereich der Hünenbergstraße aufgestellt werden, da dieser mit den immer noch nicht vollendeten Waldarbeiten kollidieren würde. Es bleibt zu hoffen, dass in Wandernächten mit starkem Amphibienaufkommen viele Tiere auch so eingesammelt werden können.

 

Wer gerne an einer solchen Sammelaktion teilhaben möchte ist herzlich dazu eingeladen. Neben dem persönlichen Kennenlernen der kleinen Lurche gibt es ganz nebenbei auch viel Wissenswertes zu erfahren. Eine vorherige Anmeldung wäre wünschenswert und kann telefonisch oder über die NABU-Oberhausen Mailadresse erfolgen.

 

Eine Taschenlampe und eine Warnweste zur persönlichen Sicherheit sind für den abendlichen Einsatz erforderlich.

 

Nachtrag (1): Der Amphiebienschutzzaun an der Hünenbergstr. wurde am 12.03.2017 nachträglich installiert. So konnten die "Verkehrsopfer" auf ein Minimum beschränkt werden.

 

Nachtrag (2): Am 3. April wurde der Zaun abgebaut. Insgesamt konnten in diesem Jahr  1153 Erdkröten und eine Hand voll Grasfrösche sowie Teichmolche durch den Einsatz vieler NABU-Aktiven eingesammelt und zum NABU-Gewässer getragen werden. Das sind  weniger Amphibien als im Jahr zuvor, in dem 1996 Tiere verzeichnet wurden. Solche Schwankungen sind normal und können unterschiedlicher Ursache sein. Mittlerweile wimmelt es von Quappen im NABU-Gewässer. Nach Aussage der BSWR finden befinden sich dort auch viele Molche, darunter der geschützte Kammmolch (RL NRW 3 (2010)) und der ebenfalls im Tiefland nicht häufig vorkommende Fadenmolch. Besiedelt sind auch die beiden größeren Gewässer, die 2015 als Erweiterung des stark genutzten Laichhabitats angelegt wurden.

 


Exkursion zum Vogel des Jahres 2017 im Sterkrader Wald

Waldkauz
Waldkauz, Foto: J. David

17.02.2017 Der Waldkauz gehört neben der Waldohreule noch zu den am häufigsten in Mitteleuropa vertretenden Eulenarten. Stellvertretend als Bewohner alter Baumbestände wurde vom NABU diese Art zum Vogel des Jahres erwählt, um für den Erhalt und die Förderung von Naturwälder zu werben.
Mit einer Gruppe interessierter Bürger begab sich der NABU Oberhausen in den Sterkrader Wald, um über diesen heimlich lebenden Vogel zu informieren und seinen markanten Balzruf zu hören. Viel Geduld forderte der Waldkauz aber diesmal von den Besuchern in seinem Revier, bis er sich gegen Ende der Exkursion doch noch zeigte. Er beeindruckte Alt und Jung lange mit seinem typischen Waldkauzgesang.

 

Ein weiteres Highlight stellten die rufenden Steinkäuze da, die im Handbachtal am Rande des Sterkrader Waldes auf den Wiesenflächen ihr Reviere haben. Zwei bis drei Paare brüten dort regelmäßig in alten Kopfbäumen.
Nicht nur Besucher, auch die „Alten Hasen“ erfreuten sich an all dem Gehörten. Ein schöner Start ins Wochenende mit der Gewissheit so tolle Tiere in der Umgebung zu wissen.

 


Über 4000 Unterschriften wurden zu Forderung „Erhalt des Sterkrader Waldes“ gesammelt

15.02.2017 Die Oberhausener Naturschutzverbände haben zusammen mit der Bürgerinitiative Sterkrade Süd-West am Montag den 13. Februar 2017 über 4000 Unterschriften für einen möglichst naturverträglichen Ausbau des Oberhausener Autobahnkreuzes an Oberbürgermeister Daniel Schranz überreicht. Die Unterschriften wurden in den letzten Monaten bei verschiedenen Info-Aktionen gesammelt. An dieser Stelle noch einmal einen großen Dank an alle die sich daran beteiligt haben. Mit der Forderung an den Stadtrat, einen möglichst naturverträglichen Ausbau des Oberhausener Kreuzes zu unterstützen, wurde das Thema auch Gegenstand der anschließenden Ratssitzung. Mit einer mehrheitlichen Zustimmung, wird nun die die Stadtverwaltung Oberhausen, vor der Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens, in intensiven Verhandlungen mit der Landes- und Bundesstraßenbauverwaltung treten.

 


Höhlenbaumschutz im Stadtwald Osterfeld

04.02.2017 In Kürze finden im Stadtwald Osterfeld in einen Altbuchenbestand weitere Durchforstungsarbeiten statt. Daher markierte der NABU Oberhausen vorab in der betroffenen Waldparzelle die für den Artenschutz wertvollen Höhlenbäume, die dann mit Ausnahme sogenannter „Gefahrenbäume“ im Bestand stehengelassen werden. Diese mit dem Stadtforst abgestimmte Maßnahme dient dem Schutz der hier vorkommenden Baumhöhlenbewohner, darunter auch einige besonders schützenswerte Vogel- und Fledermausarten.


Stunde der Wintervögel in Oberhausen

Blaumeise, Foto: NABU/Frank Derer
Blaumeise, Foto: NABU/Frank Derer

31.01.2017 Die diesjährige Stunde der Wintervögel brachte einen neuen Teilnahmerekord. Mit 151 Personen nahmen in Oberhausen noch nie so viele Menschen an der NABU-Aktion teil. Sie zählten in 106 Gärten 2316 Vögel. Ernüchtern war dagegen das Ergebnis nicht nur in unserer Stadt. Besonders die Meisenarten machten sich in den Oberhausener Gärten mit einen 60 %gen Rückgang gegenüber dem Vorjahr rar. Aber auch bei Elster und Rabenkrähe wurden mit minus 25 % und minus 38 % deutliche Rückgänge festgestellt. Halten konnten sich dagegen die Bestände bei Amsel, Haussperling und Ringeltaube. Beim festgestellten Rückgang handelt es sich in NRW vermutlich um eine Kombination aus verschiedenen Ursachen. Das bei uns nasse und kalte Wetter im Frühjahr führte nicht nur bei den Meisenarten zu deutlichen Brutverlusten. Der schwach ausgeprägte Singvogeleinflug aus Nord- und Nordosteuropa machte sich auch in Oberhausen bemerkbar. Aber auch eine sehr gute Bucheckernmast hielt viele Singvögel, hier besonders die Finkenarten, in den Wäldern zurück. Mehr...