Willkommen beim NABU Oberhausen


Für Mensch und Natur

Der NABU möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Stauden für ein schöneres Stadtbild

Attraktive Bereicherung für Oberhausen


28.05.2017/ aktual.18.06.2017 Am 6.5., 13.5. und 16.5.2017 realisierte sich in Oberhausen eine bisher nicht praktizierte Zusammenarbeit zwischen Der Firma Kaubisch, dem Umweltamt der OGM und dem NABU Oberhausen.

 

Allen fleißigen Mithelfer und Mithelferinnen der Pflegaktion an dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank. Es mussten cirka 7000 Pflanzen gesetzt werden.

 

 Die Firma Reformhaus Kaubisch sammelt, für gemeinnützige Spenden über den Verkauf von Papiereinkaufstüten, Geld. In vergangenen Jahr kam die Firma Kaubisch auf den Naturschutzbund zu um die Spende in ein naturnahes Staudenbeet anzulegen, ähnlich dem NABU-Beet an der Hans Böckler Schule.

 

In Zusammenarbeit mit dem Mitarbeiter der OGM Herrn Böllhoff wurden Beetflächen in Altoberhausen besichtigt und letztendlich fiel die Entscheidung für die Beetfläche im Kreisverkehr Concordiastr./Hansastr..

 

Die Gesamtfläche ist in mehreren Beeten unterteilt und ist für die ursprünglich geplante Spende eigentlich zu groß. Dier Firma Kaubisch erhöhte nochmals den Spendenbetrag.

 

Auch das städtische Umweltamt hatte Kenntnis von dem Vorhaben und unterstützt durch eine Bezuschussung das Projekt, so dass ein Auftrag an die städtische OGM erteilt werden konnte.

 

Am Ende ist es eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Spender Reformhaus Kaubisch, der OGM mit der Bereitstellung von Wissen und Arbeitsmitteln, der städtischen Umweltbehörde und dem NABU, die dazu führt, dass Oberhausen durch ein schönes naturnahes Staudenbeet attraktiver wird. Denn im Oberhausener Stadtbild kann man in den letzten Jahren immer mehr dieser gut anzusehenden Beete entdecken. Die Art der Beetbepflanzung ermöglicht auf Dauer geringere Pflegearbeiten und dadurch weniger Folgekosten. Zu dem bieten sie fast das ganze Jahr einen schönen Anblick.

 

Gut für Oberhausen, dass die Firma Kaubisch diese Spendenidee hatte und es engagierte Bürger im NABU gibt, die mit der OGM und der Stadtverwaltung diese Ideen umsetzen.

 

Die NABU Gartengruppe bepflanzte und pflegt bereits ein Staudenbeet an der Hans Böckler Schule. Dies war der Anlass, dass die Firma Kaubisch auf uns zukam.

 


Schwalbenfreundliches Haus

Eine weitere Auszeichnung in Oberhausen

Frau Neumann (links) freute sich über die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“, die Frau Knieper Ihr überreichte.
Frau Neumann (links) freute sich über die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“, die Frau Knieper Ihr überreichte.

28.05.2017 Im Stadtteil Barmingholten hat Sabrina Knieper, ein Mitglied der NABU-Ortsgruppe, am Samstag den 20. Mai das dritte Schwalben­freundliche Haus“ in Oberhausen auszeichnen dürfen. Es handelt sich hierbei um einen Pferdestall in dem etwa zehn Rauchschwalbenpaare nisten. Zum Zeitpunkt der Begehung konnten auch schon die ersten Jungvögel gesichtet werden.  Laut Aussage der Besitzerin, Frau Neumann, gab es in der ver­gangen Zeit auch noch wesentlich mehr besetzte Nester. Es scheint sich zu bestätigen, dass der Bestand der Schwalben zurückgeht. An Nistgelegenheiten kann es hier aber nicht liegen, denn Frau Neumann freut sich über die Sommergäste, die jedes Jahr aufs Neue ihre Lehmnester beziehen. Im Gegenteil, „Die Schwalben halten den Pferdestall absolut fliegenfrei“, so die Aussage der Besit­zerin.

 


„Stunde der Gartenvögel“

Große bundesweite Mitmachaktion

Freitag, 12.05.2017 bis Sonntag, 14.05.2017

Rotkehchen, Foto: J. David
Rotkehchen, Foto: J. David

Der NABU Bundesverband ruft auch in diesem Jahr wieder zur bundesweiten „Stunde der Gartenvögel“ auf. Bereits zum 13. Mal wird bei der beliebten Mitmachaktion dazu aufgefordert Vögel zu melden.

 

Helfen auch Sie mit diese interessante Aktion mit Ihren Beobachtungen zu unterstützen. mehr...

 

 


Neuer Vorstand gewählt

Silke Hingmann, Jörg David, Ortrud Podworni-Michael, Iris Richter (v.l.n.r )
Silke Hingmann, Jörg David, Ortrud Podworni-Michael, Iris Richter (v.l.n.r )

26.04.2017 In der diesjährigen Hauptversammlung am 23. April 2017 wurde der neue Vorstand des NABU Stadtverbandes Oberhausen gewählt. Die bisherige Vorsitzende Silke Hingmann und der stellvertretende Vorsitzende Jörg David wurden im Amt bestätigt. Ebenfalls als stellvertretende Vorsitzende wurde die bisherige Kassiererin, Ortrud Podworni-Michael gewählt. Iris Richter komplettiert mit ihrer Wahl zur Kassiererin den Vorstand.


Nach 10-jähriger Vorstandstätigkeit, unter anderem als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender, hat Klaus Humpe sich aus der Vorstandsarbeit verabschiedet.  Seine bekannte ruhige und sympathische Art sowie seine Zielstrebigkeit zeichneten ihn in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit aus. Durch seinen „langen Atem“ führte das ein oder andere fruchtlos gedachte Projekt zum Erfolg. Der NABU Stadtverband Oberhausen dankt ihm für sein bisheriges Engagement.


Fotoausstellung im Haus Ripshorst

24.03.2017  "Faszinierende Naturfotografie"

Unter diesem Motto präsentiert der Arbeitskreis "Naturfotografie" des NABU Oberhausen eine Ausstellung im Haus Ripshorst. Vom 25. März bis 21. Mai 2017 können interessierte Besucher Eindrücke aus dem Emscher Landschaftspark bestaunen.


Amphibienschutz: Aufstellung des Schutzzaunes

18.02.2017 Mit dem Beginn frostfreier Nächte setzt bald auch wieder die Wanderung  der Grasfrösche, Erdkröten und Molche ein. Um dafür gewappnet zu sein, wurde der Krötenzaun an der Franzosen­staße, im Oberhausener Norden, jetzt aufgebaut. Dieser soll  hunderte von Amphibien vor dem Straßentod bewahren.

 

Dank der vielen Helfer war der Zaun in kürzester Zeit aufgebaut und wartet nun auf die Schar, die bald kommen wird.

 

Leider konnte in diesem Jahr kein Zaun im Bereich der Hünenbergstraße aufgestellt werden, da dieser mit den immer noch nicht vollendeten Waldarbeiten kollidieren würde. Es bleibt zu hoffen, dass in Wandernächten mit starkem Amphibienaufkommen viele Tiere auch so eingesammelt werden können.

 

Wer gerne an einer solchen Sammelaktion teilhaben möchte ist herzlich dazu eingeladen. Neben dem persönlichen Kennenlernen der kleinen Lurche gibt es ganz nebenbei auch viel Wissenswertes zu erfahren. Eine vorherige Anmeldung wäre wünschenswert und kann telefonisch oder über die NABU-Oberhausen Mailadresse erfolgen.

 

Eine Taschenlampe und eine Warnweste zur persönlichen Sicherheit sind für den abendlichen Einsatz erforderlich.

 

Nachtrag (1): Der Amphiebienschutzzaun an der Hünenbergstr. wurde am 12.03.2017 nachträglich installiert. So konnten die "Verkehrsopfer" auf ein Minimum beschränkt werden.

 

Nachtrag (2): Am 3. April wurde der Zaun abgebaut. Insgesamt konnten in diesem Jahr  1153 Erdkröten und eine Hand voll Grasfrösche sowie Teichmolche durch den Einsatz vieler NABU-Aktiven eingesammelt und zum NABU-Gewässer getragen werden. Das sind  weniger Amphibien als im Jahr zuvor, in dem 1996 Tiere verzeichnet wurden. Solche Schwankungen sind normal und können unterschiedlicher Ursache sein. Mittlerweile wimmelt es von Quappen im NABU-Gewässer. Nach Aussage der BSWR finden befinden sich dort auch viele Molche, darunter der geschützte Kammmolch (RL NRW 3 (2010)) und der ebenfalls im Tiefland nicht häufig vorkommende Fadenmolch. Besiedelt sind auch die beiden größeren Gewässer, die 2015 als Erweiterung des stark genutzten Laichhabitats angelegt wurden.

 


Exkursion zum Vogel des Jahres 2017 im Sterkrader Wald

Waldkauz
Waldkauz, Foto: J. David

17.02.2017 Der Waldkauz gehört neben der Waldohreule noch zu den am häufigsten in Mitteleuropa vertretenden Eulenarten. Stellvertretend als Bewohner alter Baumbestände wurde vom NABU diese Art zum Vogel des Jahres erwählt, um für den Erhalt und die Förderung von Naturwälder zu werben.
Mit einer Gruppe interessierter Bürger begab sich der NABU Oberhausen in den Sterkrader Wald, um über diesen heimlich lebenden Vogel zu informieren und seinen markanten Balzruf zu hören. Viel Geduld forderte der Waldkauz aber diesmal von den Besuchern in seinem Revier, bis er sich gegen Ende der Exkursion doch noch zeigte. Er beeindruckte Alt und Jung lange mit seinem typischen Waldkauzgesang.

Ein weiteres Highlight stellten die rufenden Steinkäuze da, die im Handbachtal am Rande des Sterkrader Waldes auf den Wiesenflächen ihr Reviere haben. Zwei bis drei Paare brüten dort regelmäßig in alten Kopfbäumen.
Nicht nur Besucher, auch die „Alten Hasen“ erfreuten sich an all dem Gehörten. Ein schöner Start ins Wochenende mit der Gewissheit so tolle Tiere in der Umgebung zu wissen.

 


Über 4000 Unterschriften wurden zu Forderung „Erhalt des Sterkrader Waldes“ gesammelt

15.02.2017 Die Oberhausener Naturschutzverbände haben zusammen mit der Bürgerinitiative Sterkrade Süd-West am Montag den 13. Februar 2017 über 4000 Unterschriften für einen möglichst naturverträglichen Ausbau des Oberhausener Autobahnkreuzes an Oberbürgermeister Daniel Schranz überreicht. Die Unterschriften wurden in den letzten Monaten bei verschiedenen Info-Aktionen gesammelt. An dieser Stelle noch einmal einen großen Dank an alle die sich daran beteiligt haben. Mit der Forderung an den Stadtrat, einen möglichst naturverträglichen Ausbau des Oberhausener Kreuzes zu unterstützen, wurde das Thema auch Gegenstand der anschließenden Ratssitzung. Mit einer mehrheitlichen Zustimmung, wird nun die die Stadtverwaltung Oberhausen, vor der Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens, in intensiven Verhandlungen mit der Landes- und Bundesstraßenbauverwaltung treten.

 


Höhlenbaumschutz im Stadtwald Osterfeld

04.02.2017 In Kürze finden im Stadtwald Osterfeld in einen Altbuchenbestand weitere Durchforstungsarbeiten statt. Daher markierte der NABU Oberhausen vorab in der betroffenen Waldparzelle die für den Artenschutz wertvollen Höhlenbäume, die dann mit Ausnahme sogenannter „Gefahrenbäume“ im Bestand stehengelassen werden. Diese mit dem Stadtforst abgestimmte Maßnahme dient dem Schutz der hier vorkommenden Baumhöhlenbewohner, darunter auch einige besonders schützenswerte Vogel- und Fledermausarten.


Stunde der Wintervögel in Oberhausen

Blaumeise, Foto: NABU/Frank Derer
Blaumeise, Foto: NABU/Frank Derer

31.01.2017 Die diesjährige Stunde der Wintervögel brachte einen neuen Teilnahmerekord. Mit 151 Personen nahmen in Oberhausen noch nie so viele Menschen an der NABU-Aktion teil. Sie zählten in 106 Gärten 2316 Vögel. Ernüchtern war dagegen das Ergebnis nicht nur in unserer Stadt. Besonders die Meisenarten machten sich in den Oberhausener Gärten mit einen 60 %gen Rückgang gegenüber dem Vorjahr rar. Aber auch bei Elster und Rabenkrähe wurden mit minus 25 % und minus 38 % deutliche Rückgänge festgestellt. Halten konnten sich dagegen die Bestände bei Amsel, Haussperling und Ringeltaube. Beim festgestellten Rückgang handelt es sich in NRW vermutlich um eine Kombination aus verschiedenen Ursachen. Das bei uns nasse und kalte Wetter im Frühjahr führte nicht nur bei den Meisenarten zu deutlichen Brutverlusten. Der schwach ausgeprägte Singvogeleinflug aus Nord- und Nordosteuropa machte sich auch in Oberhausen bemerkbar. Aber auch eine sehr gute Bucheckernmast hielt viele Singvögel, hier besonders die Finkenarten, in den Wäldern zurück. Mehr...