Willkommen beim NABU Oberhausen


Für Mensch und Natur

Der NABU möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Corona Pandemie

Veranstaltungen und Jahreshauptversammlung 2020

Wegen der Corona Pandemie fallen alle Veranstaltungen bis zum 19. April aus und findet die Jahreshauptversammlung 2020 nicht im Frühling statt. Das weitere Jahresprogramm findet unter Berücksichtigung der offiziellen Behördenvorgaben und dem persönlichen Empfinden der Exkursionsleiter*innen statt. Neue Informationen und Termine veröffentlichen wir auf dieser Seite.  Liebe Vereinsmitglieder und Gäste, bitte bleiben Sie alle gesund!


Wie die Vielfalt in den Garten kommt

Damit es summt und brummt ....

Wildbiene auf Zungen-Hahnenfuß - Foto: Helge May
Wildbiene auf Zungen-Hahnenfuß - Foto: Helge May

Mit einem ökologischen Garten kann jeder einen Beitrag zum Erhalt der Arten leisten, denn unsere Gärten können so zu wichtigen Lebens- und Rückzugsräumen für Pflanzen und Tiere werden. Wer beispielsweise Wildbienen im Garten fördert, gibt vielen Bestäubern eine Heimat. Wer Vögeln Unterschlupf und Nahrung bietet, hat die besten Schädlingsbekämpfer vor Ort.

In einem biologisch vielfältigen Garten wachsen vor allem heimische Pflanzen, die die Tierwelt einladen und ihnen Nahrung, Verstecke und Nistplätze bieten. Im Frühjahr spenden heimische Frühblüher den Hummeln erste Nahrung und uns einen herrlich bunten Garten bereits im April. Später bereichern frühsommerliche Blütenpracht der Obstbäume und Stauden den Garten und locken Falter und andere Insekten an. Heimische beerentragende Gehölze und Samen von Gräsern und Stauden sowie viele Insekten bieten Vögeln ein schmackhaftes Nahrungsangebot im Sommer und Herbst. Im Winter erleichtern abgeblühte Samenstände den überwinternden Vögeln die Nahrungssuche. Auch optisch sind sie, mit Schnee bepudert, ein schöner Anblick. Beeren und Früchte sind in dieser entbehrungsreichen Zeit wichtige Futterquellen.

Nicht nur Vögel und Insekten können sich in unserem Garten zuhause fühlen. Auch Igel, Eidechsen, Frösche und Kröten sowie eine Vielzahl anderer Kleintiere kommen gern vorbei, wenn der Garten vielfältig gestaltet ist.

Damit sich Tiere in unseren Gärten wohl fühlen, ist es wichtig, auf den Einsatz von Pestiziden und eine all zu große Ordnungsliebe zu verzichten. Den Boden bedecken oder zu hacken, hilft gegen ungewollte Wildkräuter. Wer eine „wilde Ecke“ mit Disteln, Brennnesseln und Gräsern belässt, bietet den Raupen von Tagpfauenauge, Kleinem Fuchs und dem Distelfalter einen gedeckten Tisch.
Auszüge aus Brennnessel und Ackerschachtelhalm sind wirkungsvolle Pflanzenstärkungsmittel. Ihr unschlagbarer Vorteil: Sie sind sofort verfügbar und ungiftig.


Stunde der Gartenvögel

Große Vogelzählaktion vom 8. bis 10. Mai 2020

Rotkehlchen - Foto: Christoph Moning
Rotkehlchen - Foto: Christoph Moning

Vom 08. bis 10. Mai ruft der NABU auch in diesem Jahr wieder Naturfreunde in ganz Deutschland dazu auf, eine Stunde lang die Vögel im eigenen Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Dabei funktioniert die „Stunde der Gartenvögel“ nach dem Prinzip der „Citizen Science“, einer Forschung für Jedermann: Je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse, die wichtige Daten über den Zustand der Umwelt, den Klimawandel und die Entwicklung der Artenvielfalt liefern können. In den vergangenen Jahren ist auf diese Weise schon eine enorme Datenmenge zusammengekommen.

Von einem ruhigen Plätzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Und so können Sie uns ihre Beobachtungen melden:
Per Meldebogen – Übertragen Sie Ihre Beobachtungen auf den Mitmach-Coupon Ihres NABU-Faltblattes, frankieren ihn ausreichend und senden ihn bis zum 18. Mai 2020 an die angegebene Adresse.
Per Online-Formular – Melden Sie Ihre Beobachtungen nach Möglichkeit online. Auf diese Weise können die Daten schnell und kostengünstig erfasst und ausgewertet werden. Das spart Kosten und Sie nehmen gleichzeitig an einer Sonderverlosung teil.
Zum Online-Meldeformular
Per Telefon – Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157-115 werden Ihre Daten am 09. Mai von 10 bis 18 Uhr auch direkt entgegen genommen.


Schmetterlingsfreundliche Gärten gesucht

NABU NRW zeichnet schmetterlingsfreundliche Privatgärten aus

Zitronenfalter - Foto: Helmut Mickley
Zitronenfalter - Foto: Helmut Mickley

Immer seltener flattern Tagpfauenauge, Zitronenfalter und Kleiner Fuchs noch durch unsere Gärten: Die Bestände unserer heimischen Schmetterlinge sind in den letzten Jahren dramatisch gesunken. Zwar sind die Hauptursachen hierfür im Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und dem Verlust von Lebensräumen zu suchen, doch feststeht: Unsere Gärten können einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt von Schmetterlingen leisten.

Mit dem Projekt „Zeit der Schmetterlinge“, welches erneut durch die Deutsche Postcode Lotterie gefördert wird, möchte der NABU NRW auf die Wichtigkeit der Gärten als Lebensräume hinweisen und zum Anlegen neuer Schmetterlingsgärten anregen. Bereits im sechsten Jahr unterstützt das Projekt Schulen und Kitas dabei, das Außengelände in einen Garten für Schmetterlinge zu verwandeln. Wer das schafft, bekommt hierfür die Auszeichnung zum schmetterlingsfreundlichen Garten, in Form einer Urkunde und Plakette für den Gartenzaun. Jetzt können sich erstmalig auch Privatgärten um die Auszeichnung bewerben

 

Bewerben können Sie sich ab sofort ganz einfach über ein Formular, welches unter www.schmetterlingszeit.de zur Verfügung steht. Bitte senden Sie dieses Formular, versehen mit einem Foto des Gartens, per E-Mail an Schmetterlingszeit@NABU-NRW.de oder postalisch an den NABU NRW, „Zeit der Schmetterlinge“, Völklinger Str. 7-9, 40219 Düsseldorf.

 

Ansprechpartnerin für das Projekt "Zeit der Schmetterlinge" ist Sarah Bölke

Frösche, Kröten und Molche

Sie laufen wieder....

Foto: NABU/Beate Seelmann-Eggebert
Foto: NABU/Beate Seelmann-Eggebert

Sobald die Nachttemperaturen bei plus fünf Grad Celsius und mehr liegen, kommen Frösche, Kröten und Molche in Hochzeitsstimmung. Wenn sie auf dem Weg zu den Laichgewässern Straßen überqueren müssen, können ganze Populationen den Verkehrstod erleiden.

Um zu helfen, werden bundesweit Naturfreunde gesucht, die mit anpacken. mehr

 

 

 

 


NABU Krabbelkäfer

Mittwoch von 9:00 - 10:00 Uhr, fällt im März aus!

Foto: Dr. Linda Trein
Foto: Dr. Linda Trein

Das neue Angebot richtet sich an interessierte (Groß-) Eltern mit ihren (Enkel-) Kindern im Alter von 1 bis 3 Jahren.

Die NABU Krabbelkäfer treffen sich jeden Freitag von 14:30 - 15:30 Uhr am Haus Ripshorst.  Von dort geht es bei jedem Wetter auf die Wiese, die Brache Vondern oder in den Wald um gemeinsam draußen zu spielen und die Natur im Jahresverlauf zu entdecken.

 

 

 

Anmeldungen nimmt Dr. Linda Trein unter 0176 53943371 oder info@lernzentrum-dr-trein.de entgegen. Die Teilnahme ist für Nichtmitglieder kostenpflichtig (20 Stunden/50 €).


Mehr Spatzen und Häher, weniger Finken

In Oberhausen zählten 199 Personen in 141 Gärten 4078 Vögel.

Haussperling - Foto: NABU/Peter Vogel
Haussperling - Foto: NABU/Peter Vogel

Januar 2020

Da flattert was: Obwohl manche Arten angesichts des milden Wetters den Futterstellen fernblieben, wurden bei der diesjährigen „Stunde der Wintervögel“ mehr als 3,6 Millionen Vögel notiert. Zu verdanken ist das einer Rekordteilnahme von bundesweit 143.000 Vogelfreund*innen. 

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Lebendig und schön statt steinig und trist

Alternativen zu Schotter & Co.

Foto:NABU/Helge May
Foto:NABU/Helge May

Wer sich einen pflegeleichten Garten wünscht, muss nicht zum Schotter greifen!

Die heimische Natur hat viele Alternativen zu bieten, welche Arbeit sparen und gleichzeitig ästhetisch wirken.

Ob bunt blühend oder eher zurückhaltend mit kühlen Farben und Formen – für jeden Geschmack ist etwas dabei. mehr


Agrarvögel weiter im Sturzflug

Stärkere Anstrengungen für Vögel der Agrarlandschaften nötig

Foto: NABU/Thorsten Krüger
Foto: NABU/Thorsten Krüger

Mittlerweile fehlt in Deutschland jeder dritte Agrarvogel, den es vor 35 Jahren noch gab. Betroffen sind Arten wie Kiebitz, Rebhuhn oder Braunkehlchen. Die Daten zeigen auch, dass der Gesamtbestand jener Vogelarten zurückgeht, die ihre Jungen mit Insekten füttern. mehr

 

 

 

 

 


Apfelsammlung

 

28.09.2019  Auch in diesem Jahr haben wir im September auf dem Hof von Bauer Köster an der Gabelstraße 71 Streuobstäpfel gesammelt und gegen verbilligen Saft der Obstkelterei van Nahmen eingetauscht. Unser herzlicher Dank gilt der Familie Köster, die wieder Hof und Scheune kostenlos für diese Aktion zur Verfügung stellte.

 

 

 


Ökologische Aufwertung in Osterfeld Mitte

Neue Staudenbeete für die Bottroper Straße

Teilnehmende der Oberhausener Gemeinwohlarbeit der Kurbel und NABU Mitglieder
Teilnehmende der Oberhausener Gemeinwohlarbeit der Kurbel und NABU Mitglieder

In wenigen Wochen brummt und summt es auf weiteren blühenden Oasen in Osterfeld. Bereits im letzten Jahr hat der NABU Oberhausen in Zusammenarbeit mit dem Bereich Umweltschutz der Stadtverwaltung und der OGM GmbH an der Gildenstraße/ Bottroper Straße Staudenbeete angelegt. Weitere ehemalige Rasenflächen ohne besondere gestalterische Bedeutung entlang der Bottroper Straße wurden jetzt ökologisch mit Stauden-pflanzungen umgestaltet und aufgewertet.

Die Maßnahme wurde durch den Osterfelder Zentrumsfonds des Stadterneuerungsprojektes „Soziale Stadt Osterfeld“ zu 50 % gefördert. Den Eigenanteil kann der NABU nach einem Spendenaufruf durch Zuwendungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen Volksbank Rhein-Ruhr, GE-WO, Stadtsparkasse Oberhausen, KREY und BOLDER stemmen. Schwierig erwies sich dieses Mal die Beschaffung der Pflanzenmischung „Präriemorgen“, die sich einer immer größeren Nachfrage erfreut.

Die Pflanzungen erfolgten ehrenamtlich durch aktive Mitglieder des NABU, Teilnehmende der Oberhausener Gemeinwohlarbeit der Kurbel und Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde sowie der OGM GmbH. Die positive Umsetzung des Projektes zeigt einmal mehr, dass auch ökologische Maßnahmen in der Stadt von vielen Engagierten zum Wohl von Mensch und Tier getragen wird.


Amphibienschutz

Aufstellung des Schutzzaunes

Foto: Sarah Bölke
Foto: Sarah Bölke

Mit dem Beginn frostfreier Nächte setzte auch wieder die Wanderung  der Grasfrösche, Erdkröten und Molche ein. Um dafür gewappnet zu sein, wurden im Oberhausener Norden die Krötenzäune an der Hünenberg- und Franzosen­staße aufgebaut. Diese bewahren hunderte von Amphibien vor dem Straßentod.

Am 27. März  wurde die Zäune wieder abgebaut. Insgesamt konnten in diesem Jahr  1374 Erdkröten und eine Hand voll Grasfrösche sowie Teichmolche durch den Einsatz vieler NABU-Aktiven eingesammelt und zum NABU-Gewässer getragen werden. Das sind  mehr Amphibien als im Jahr zuvor, in dem 1153 Tiere (2017-1996 Tiere) verzeichnet wurden. Solche Schwankungen sind normal und können unterschiedliche Ursachen haben. Mittlerweile wimmelt es von Quappen im NABU-Gewässer.

Nach Aussage der BSWR befinden sich dort auch viele Molche, darunter der geschützte Kammmolch (RL NRW 3 -  2010) und der ebenfalls im Tiefland nicht häufig vorkommende Fadenmolch. Besiedelt sind auch die beiden größeren Gewässer, die 2015 als Erweiterung des stark genutzten Laichhabitats angelegt wurden.

 

Wer gerne an einer Sammelaktion im Jahr 2020 teilnehmen möchte ist dazu herzlich eingeladen. Neben dem persönlichen Kennenlernen der kleinen Lurche gibt es ganz nebenbei auch viel Wissenswertes zu erfahren. Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht und kann telefonisch oder über die NABU-Oberhausen Mailadresse erfolgen. Eine Taschenlampe und eine Warnweste zur persönlichen Sicherheit sind für den abendlichen Einsatz erforderlich.

 


„Bunte Baumscheiben“

Willi Wülbeck zeichnet Gewinnerin für das Jahr 2018 aus

Foto: Ortrud Podworni-Michael
Foto: Ortrud Podworni-Michael

 

Willi Wülbeck ist nicht nur Weltmeister im 800-Meter-Lauf (1983) sondern auch Botschafter der NABU Aktion „Bunte Baumscheiben“. Und in dieser Funktion zeichnete der Oberhausener nun die Gewinnerin für das Jahr 2018 aus:

Wibke Maaß.

 

Die Gewinnerin hat auf der Forststraße am Zugang zum Friedhof eine Baumscheibe mit Origanum, großblättriger Braunelle, purpurfarbenem Leinkraut, roter Spornblume, Ysop, Bergminze, Thymian, Sedum und einigen Zwiebeln gestaltet. Diese Mischung erfreut nicht nur das menschliche Auge, sondern wird insbesondere gerne von Bienen und Insekten heimgesucht.      

 

Den Gewinn, ein 100-Euro-Gutschein einer Staudengärtnerei, hat Wibke Maaß schon für neue Projekte eingeplant.

 

Auch für das Jahr 2019 sind erneut Preise ausgelobt. Viele kleine Projekte haben eine große Wirkung und helfen den massiven Rückgang der Insekten- und Vogelpopulationen zu stoppen. Wer vor seiner „Haustüre“ eine Baumscheibe verschönern möchte, findet nachstehend weitere Informationen.

 

 

 


Schwalbenfreundliches Haus

Weitere Auszeichnung

Herrmann Hagedorn mit Tochter /Sabrina Knieper           -        Foto: Ch. Mollmann
Herrmann Hagedorn mit Tochter /Sabrina Knieper - Foto: Ch. Mollmann

31.08.2018 Wohnungsnot in Oberhausen – davon können auch die Schwalben ein Lied zwitschern. Denn immer weniger Hausbesitzer lassen die Vögel unter dem Dachvorsprung nisten. Kein Problem mit den geflügelten Mitbewohnern, die einst als Glücksboten galten, hat aber der Landwirt Hermann Hagedorn. In seiner Scheune sind schon seit vielen Jahren die Schwalben willkommen und auch in diesem Jahr nisteten zehn Rauchschalbenpaare an der Hagedornstraße und zogen erfolgreich ihre Brut und Nachbrut auf. Und so konnte Sabrina Knieper vom NABU Oberhausen wieder ein „Schwalben­freundliches Haus“ auszeichnen. Über die Auszeichnung hat sich Herr Hagedorn sehr gefreut.


Schwalbenfreundliches Haus

Weitere Auszeichnungen

C. Scherer / S. Knieper
C. Scherer / S. Knieper

02.08.2017 Sabrina Knieper, NABU Oberhausen, hat dieses Mal zusammen mir Wilfried Zehner, NABU Dinslaken, wieder ein „Schwalben­freundliches Haus“ ausgezeichnet. Da der Betonbetrieb Scherer in Dinslaken direkt an der Grenze zu Oberhausen liegt wurde die Auszeichnung gemeinsam übergeben. In den Werkshallen des Betriebes bezogen in diesem Jahr 17 Rauchschwalbenpaare wieder ihre Nester. Bis jetzt sind ca. 50 Jungvögel geschlüpft. Im vergangenen Jahr waren es über 80 Jungvögel.  In diesem Betrieb sind die Rauchschwalben immer willkommen. Über die Auszeichnung hat sich Herr Scherer sehr gefreut.

 

Am gleichen Tag konnte das vierte „Schwalbenfreundliche Haus“ in Oberhausen ausgezeichnet werden. Das Haflingergestüt der Familie Köster im Barmscheidsgrund beherbergt im Pferdestall 3 Schwalbennester. Vielleicht wird es im Laufe der Zeit ja noch mehr Nester geben.  Auch Herr Köster war sehr erfreut über die Auszeichnung.

 


Stauden für ein schöneres Stadtbild

Attraktive Bereicherung für Oberhausen


28.05.2017/ aktual.18.06.2017 Am 6.5., 13.5. und 16.5.2017 realisierte sich in Oberhausen eine bisher nicht praktizierte Zusammenarbeit zwischen Der Firma Kaubisch, dem Umweltamt der OGM und dem NABU Oberhausen.

 

Allen fleißigen Mithelfer und Mithelferinnen der Pflegaktion an dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank. Es mussten cirka 7000 Pflanzen gesetzt werden.

 

 Die Firma Reformhaus Kaubisch sammelt, für gemeinnützige Spenden über den Verkauf von Papiereinkaufstüten, Geld. In vergangenen Jahr kam die Firma Kaubisch auf den Naturschutzbund zu um die Spende in ein naturnahes Staudenbeet anzulegen, ähnlich dem NABU-Beet an der Hans Böckler Schule.

 

In Zusammenarbeit mit dem Mitarbeiter der OGM Herrn Böllhoff wurden Beetflächen in Altoberhausen besichtigt und letztendlich fiel die Entscheidung für die Beetfläche im Kreisverkehr Concordiastr./Hansastr..

 

Die Gesamtfläche ist in mehreren Beeten unterteilt und ist für die ursprünglich geplante Spende eigentlich zu groß. Dier Firma Kaubisch erhöhte nochmals den Spendenbetrag.

 

Auch das städtische Umweltamt hatte Kenntnis von dem Vorhaben und unterstützt durch eine Bezuschussung das Projekt, so dass ein Auftrag an die städtische OGM erteilt werden konnte.

 

Am Ende ist es eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Spender Reformhaus Kaubisch, der OGM mit der Bereitstellung von Wissen und Arbeitsmitteln, der städtischen Umweltbehörde und dem NABU, die dazu führt, dass Oberhausen durch ein schönes naturnahes Staudenbeet attraktiver wird. Denn im Oberhausener Stadtbild kann man in den letzten Jahren immer mehr dieser gut anzusehenden Beete entdecken. Die Art der Beetbepflanzung ermöglicht auf Dauer geringere Pflegearbeiten und dadurch weniger Folgekosten. Zu dem bieten sie fast das ganze Jahr einen schönen Anblick.

 

Gut für Oberhausen, dass die Firma Kaubisch diese Spendenidee hatte und es engagierte Bürger im NABU gibt, die mit der OGM und der Stadtverwaltung diese Ideen umsetzen.

 

Die NABU Gartengruppe bepflanzte und pflegt bereits ein Staudenbeet an der Hans Böckler Schule. Dies war der Anlass, dass die Firma Kaubisch auf uns zukam.

 


Schwalbenfreundliches Haus

Eine weitere Auszeichnung in Oberhausen

Frau Neumann (links) freute sich über die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“, die Frau Knieper Ihr überreichte.
Frau Neumann (links) freute sich über die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“, die Frau Knieper Ihr überreichte.

28.05.2017 Im Stadtteil Barmingholten hat Sabrina Knieper, ein Mitglied der NABU-Ortsgruppe, am Samstag den 20. Mai das dritte Schwalben­freundliche Haus“ in Oberhausen auszeichnen dürfen. Es handelt sich hierbei um einen Pferdestall in dem etwa zehn Rauchschwalbenpaare nisten. Zum Zeitpunkt der Begehung konnten auch schon die ersten Jungvögel gesichtet werden.  Laut Aussage der Besitzerin, Frau Neumann, gab es in der ver­gangen Zeit auch noch wesentlich mehr besetzte Nester. Es scheint sich zu bestätigen, dass der Bestand der Schwalben zurückgeht. An Nistgelegenheiten kann es hier aber nicht liegen, denn Frau Neumann freut sich über die Sommergäste, die jedes Jahr aufs Neue ihre Lehmnester beziehen. Im Gegenteil, „Die Schwalben halten den Pferdestall absolut fliegenfrei“, so die Aussage der Besit­zerin.

 


Neuer Vorstand gewählt

v.L. Josef Tumbrinck Ortud Podworni-Michael, Iris Richter, Klaus Humpe
v.L. Josef Tumbrinck Ortud Podworni-Michael, Iris Richter, Klaus Humpe

11.03.2018 In der diesjährigen Hauptversammlung am 11. März 2018 wurde der neue Vorstand des NABU Stadtverbandes Oberhausen gewählt. Dem Vorstand gehören Ortrud Podworni-Michael als Vorsitzende und Marie Kawala sowie Klaus Humpe als stellvertretende Vorsitzende an.  Iris Richter wurde als Kassiererin wieder bestätigt und komplettiert den Vorstand. Der Versammlung wohnte Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender NABU Nordrhein-Westfalen, als Ehrengast bei.